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Kristina Vogel sichert sich die Gold-Medaille © Getty Images
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Die deutschen Fahrer räumen bei den Bahnrad-EM in Berlin ab. Kristina Vogel sorgt für das Highlight am Samstag, auch bei den Männern wird Gold bejubelt.

Doppelweltmeisterin Kristina Vogel hat sich nach 2014 zum zweiten Mal den EM-Titel im Keirin gesichert.

Die Erfurterin verwies im Berliner Velodrom die Litauerin Simona Krupeckaite und Ljiubow Bassowa aus der Ukraine auf die weiteren Plätze. Für die 26-Jährige ist es nach Silber im Teamsprint die erste Goldmedaille der diesjährigen Titelkämpfe.

Pauline Grabosch (Erfurt) entschied das kleine Finale für sich und wurde EM-Siebte. Für das dritte deutsche Gold bei der Heim-EM sorgte am späten Samstagabend Franz Schiewer aus Forst. 

Medaillenziel schon erreicht

Der 26 Jahre alte Vize-Europameister von 2016 triumphierte im Steher-Rennen mit seinem Schrittmacher Gerhard Gessler vor dem Niederländer Reinier Honig und Titelverteidiger Stefan Schäfer aus Cottbus.

Am Samstag holten zudem Joachim Eilers (Chemnitz) im 1000-m-Zeitfahren, Domenic Weinstein (Villingen-Schwenningen) im 4000-m-Zeitfahren und Maximilian Beyer (Nordhausen) im Punktefahren Medaillen.

Damit stieg die Ausbeute des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) auf zehn an (dreimal Gold, viermal Silber, dreimal Bronze). Das gesteckte Ziel von "vier bis sieben" Medaillen hat der BDR somit bereits am vorletzten Tag der bis Sonntagabend dauernden Titelkämpfe übertroffen. 

Silber für Eilers

Eilers (1:00,733 Minuten), Weltmeister von 2016, gewann Silber. Gold ging an den Niederländer Jeffrey Hoogland (1:00,700), Quentin Lafargue (1:00,906) aus Frankreich gewann Bronze. Eric Engler (Cottbus/1:01,430) verpasste als Vierter knapp das Podium.

Weinstein sicherte sich in einer Zeit von 4:15,405 Minuten die Bronzemedaille vor dem Russen Alexander Jewtuschenko (4:17,470).

Gold und Silber gingen an Filippo Ganna (Italien/4:15,994) und Ivo Oliveira (Portugal/4:18,991). Ebenfalls Dritter wurde Beyer (Nordhausen) im Punktefahren hinter dem Polen Alan Banaszek und vor Niklas Larsen aus Dänemark.

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