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Christopher Froome (r.) wurde von vielen Kollegen positiv empfangen
Christopher Froome (r.) wurde von vielen Kollegen positiv empfangen © Getty Images
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Chris Froome kommt bei der 2. Etappe der Andalusien im Spitzenfeld ins Ziel. Der Sky-Fahrer wird Mitte Dezember positiv auf Doping getestet.

Chris Froome hat sich trotz der Diskussionen um die Salbutamol-Affäre in guter Frühform präsentiert. Auf der hügeligen zweiten Etappe seines ersten Saisoneinsatzes bei der Andalusien-Rundfahrt kam der viermalige Tour-de-France-Sieger als Siebter ins Ziel. 

Die steile Zielankunft des 140 Kilometer langen Teilstücks von Otura nach Jaen entschied Froomes niederländischer Sky-Teamkollege Wout Poels im Sprint gegen den Spanier Luis Leon Sanchez für sich, Froome kam 27 Sekunden nach dem Duo ins Ziel.

Froome freut positiver Empfang

Zuvor hatte Froome berichtet, dass ihn das Peloton bei seinem umstrittenen Saisondebüt positiv empfangen habe. "Ich war sehr berührt, weil so viele Fahrerkollegen zu mir kamen und mir ihre Unterstützung zugesagt haben", sagte der Brite.

Froome hatte bei der Spanien-Rundfahrt im vergangenen September zwei Dopingproben abgegeben, bei denen der erlaubte Wert des Asthma-Mittels Salbutamol um das Doppelte überschritten war. Der 32-Jährige beteuert seitdem seine Unschuld und sprach von "verbreiteten Fehlinformationen". Medienberichten zufolge will das Anti-Doping-Tribunal des Weltverbandes UCI "Ende dieser oder Anfang nächster Woche" ein Verfahren gegen Froome eröffnen.

Die dritte Etappe der Andalusien-Rundfahrt führt am Freitag über 165,1 km von Mancha Real nach Herrera.

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