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Christopher Juul-Jensen war am Dienstag nicht zu schlagen
Christopher Juul-Jensen war am Dienstag nicht zu schlagen © Getty Images
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Der Däne Christopher Juul-Jensen gewinnt die vierte Etappe bei der Tour de Suisse. Bereits kurz nach dem Start gelang dem 28-Jährigen eine erfolgreiche Flucht.

Der dänische Radprofi Christopher Juul-Jensen hat als Solist die vierte Etappe der Tour de Suisse gewonnen. Auf dem Rollfeld des Flughafens in Gstaad rettete der 28-Jährige vom Team Mitchelton-Scott acht Sekunden Vorsprung auf das heranjagende Hauptfeld ins Ziel und feierte den größten Sieg seiner Karriere. 

Platz zwei im Sprint der Verfolger sicherte sich der Australier Michael Matthews vom deutschen Team Sunweb, der dreimalige slowakische Weltmeister Peter Sagan (Bora-hansgrohe) musste sich mit Platz vier zufrieden geben.

Keine Rolle spielten im Finale wie an den Vortagen die deutschen Topsprinter Andre Greipel (Rostock/Lotto-Soudal) und John Degenkolb (Gera/Trek-Segafredo), die mit mehreren Minuten Rückstand ins Ziel kamen. In der Gesamtwertung führt weiter der Schweizer Stefan Küng (BMC Racing).

Juul-Jensen hatte sich bereits kurz nach dem Start des 189 km langen Teilstücks von Gansingen nach Gstaad gemeinsam mit fünf Mitstreitern abgesetzt und fuhr zwischenzeitlich über sechs Minuten vor dem Feld her. Auf den letzten Kilometern der von starkem Regen geprägten Etappe schmolz der Vorsprung jedoch rapide - nur Juul-Jensen hielt dem Druck der Meute stand.

Die Rundfahrt-Favoriten um den Kolumbianer Nairo Quintana (Movistar), Richie Porte (BMC Racing) und Titelverteidiger Simon Spilak (Katusha-Alpecin) aus Slowenien sind am Mittwoch gefordert, wenn es auf der fünften Etappe über 155 km von Gstaad zur Bergankunft ins 1364 Meter hoch gelegene Leukerbad geht.

Neben dem Criterium du Dauphine gilt die Tour de Suisse als wichtigster Härtetest für die Tour de France. Sie endet am Samstag nach neun Teilstücken mit einem Zeitfahren in Bellinzona.

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