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Tour de France 2019: 6. Etappe heute LIVE im TV, Stream & Ticker - Der Schlussanstieg nach La Planche des Belles Filles ist noch einmal verschärft worden
Tour de France 2019: 6. Etappe heute LIVE im TV, Stream & Ticker - Der Schlussanstieg nach La Planche des Belles Filles ist noch einmal verschärft worden © Imago
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München - Bei der Tour de France ist die Zeit des Aufwärmens vorbei. Auf der 6. Etappe wird den Fahrern von Beginn an alles abverlangt - bis hin zum steilen Schlussanstieg.

Am heutigen Donnerstag ist das Vorgeplänkel bei der 106. Tour de France endgültig vorbei. Jetzt müssen die Favoriten auf den Gesamtsieg zeigen, wie gut sie in diesem Jahr in Form sind. (SERVICE: Hier zur Tour de France Gesamtwertung)

Mit 160,5 km ist die sechste Etappe zwar relativ kurz, aber dafür umso anstrengender. Auf dem Weg von Mülhausen zur Bergankunft in La Planche des Belles Filles stehen gleich sieben Anstiege auf dem Plan. Es ist die bislang härteste Etappe der Tour 2019. (Alle Infos zur Tour de France)

SPORT1 begleitet die Etappe im LIVETICKER. (Hier aktualisieren)

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+++ Au revoir aus La Planche des Belles Filles +++

Damit verabschieden wir uns für heute vom Live-Ticker. Am Freitag geht es hier um 11 Uhr mit der siebten Etappe von Belfort nach Chalon-sur-Saone weiter. Das 230 Kilometer lange Teilstück ist das längste der diesjährigen Tour und nach einem welligen Beginn auf den letzten 90 Kilometern fast topfeben - und damit wohl ein Fall für die Sprinter. Bis morgen!

+++ Teuns und Ciccone jubeln - Thomas zeigt Stärke +++

Dylan Teuns hat die erste schwere Bergetappe der Tour de France 2019 nach einer langen Flucht vor Giulio Ciccone gewonnen, der sich mit dem Gelben Trikot trösten darf. Im Feld der Favoriten fürchteten bis auf Mikel Landa alle die finale Rampe, die mit 24 Prozent so mit das steilste zu bieten hatte, was es bei der Tour je gab. Geraint Thomas und Thibaut Pinot waren dort die stärksten aus dem Kreis der Podiumskandidaten, auch Emanuel Buchmann wusste mit nur acht Sekunden Rückstand auf Thomas als Achter zu überzeugen. Große Abstände gab es unter vielen Top-Fahrern nicht. Zwei Verlierer gab es dann aber doch: Vincenzo Nibali, Tour-Sieger von 2014, und Romain Bardet brachen im Finale ein und verloren rund zwei Minuten auf Thomas.

+++ Teuns: "Kann das noch nicht glauben"

Dylan Teuns sagt im Interview: "Ich kann das noch gar nicht glauben, ich muss das erstmal realisieren. Ich wusste, dass meine Form stimmt und ich wusste, dass heute eine Chance da war und die habe ich ergriffen. Ich wusste, dass Ciccone im Finale der gefährlichste Gegner sein würde."

+++ Die Gesamtwertung nach der sechsten Etappe +++

1. Giulio Ciccone (ITA) 2. Julian Alaphilippe (FRA) +0:06, 3. Dylan Teuns (BEL) +0:32, 4. George Bennett (AUS) +0:47, 5. Geraint Thomas (GBR) +0:49, 6. Egan Bernal (COL) +0:53, 7. Thibaut Pinot (FRA) +0:58, 8. Steve Kruijswijk (NED) +1:04, 9. Michael Woods (CAN) +1:13, 10. Rigoberto Uran (COL) +1:15, : 12. Emanuel Buchmann (GER) +1:22

+++ Das Ergebnis der sechsten Etappe im Überblick +++

1. Dylan Teuns (BEL) 2. Giulio Ciccone (ITA) +0:11, 3. Xandro Meurisse (BEL) +1:05, 4. Geraint Thomas (GBR) +1:44, 5. Thibaut Pinot (FRA) +1:46, 6. Julian Alaphilippe (FRA) +1:46, 7. Nairo Quintana (COL) +1:51, 8. Emanuel Buchmann (GER) +1:51, 9. Jakob Fuglsang (DEN) +1:53, 10. Mikel Landa (ESP) +1:53 11. Richie Porte (AUS) +1:53 12. Egan Bernal (COL) +1:53 13. Adam Yates (GBR) +1:58 14. Dan Martin (IRL) +1:58 15. Rigoberto Uran (COL) +2:02 : 18. Enric Mas (ESP) +2:17 20. Steven Kruijswijk (NED) +2:19 22. Vincenzo Nibali (ITA) +2:35 27. Romain Bardet (FRA) +2:53"

+++ Bonussekunden bringen Ciccone das Maillot jaune +++

Den Ausschlag über Gelb gaben damit tatsächlich die acht Bonussekunden, die Ciccone durch Platz 1 an der vorletzten Bergwertung gewonnen hatte.

+++ Ciccone in Gelb +++

Wir haben schnell gerechnet, Ciccone tröstet sich mit dem Gelben Trikot über den verpassten Etappensieg hinweg. Der Italiener übernimmt das Trikot mit sechs Sekunden Vorsprung auf Alaphilippe, Teuns (+0:32) rückt auf Platz drei des Gesamtklassements vor.

+++ Bardet schwer geschlagen +++

Viel Zeit verliert Bardet, der als Letzter der Favoriten ins Ziel kommt.

+++ Buchmann starker Achter +++

Buchmann kämpft sich am Hinterrad von Quintana als Achter ins Ziel, verliert nur sieben Sekunden auf Thomas.

+++ Thomas überholt Alaphilippe +++

Thomas geht kurz vor dem Ziel an Alaphilippe vorbei, macht Zeit auf die Konkurrenten gut. Kurz hinter den Beiden kommt Pinot ins Ziel.

+++ Thomas auf Verfolgungsjagd +++

Thomas greift auf den letzten 1000 Meter auch an und fährt noch auf Alaphilippe auf!

+++ Alaphilippe setzt sich ab +++

Aber danach sieht es nicht aus, denn hinten tritt Alaphilippe an und lässt Bernal und Co. einfach stehen!

+++ Teuns gewinnt +++

150 Meter vor demZiel schüttelt Teuns seinen letzten Mitstreiter ab und gewinnt die Etappe vor Ciccone, der aber noch auf die Übernahme des Gelben Trikots hoffen darf.

+++ Teuns zieht an +++

Teuns zieht von vorne dem Ziel entgegen, Ciccone ist am Hinterrad, kommt aber wohl nicht mehr vorbei.

+++ Alaphilippe stark +++

Alaphilippe ist noch in der Favoritengruppe vertreten, zeigt eine starke Leistung.

+++ Teufelslappen +++

Ciccone und Teuns kämpfen sich an den Teufelslappen heran, und jetzt kommt es noch mal dicker: Mit 24 Steigungsprozenten geht es auf einer Schotterstraße bergauf ins Ziel.

+++ Ciccone und Teuns leiden +++

Es ist so brutal steil, dass Teuns und Ciccone beinahe stehenbleiben. Für sie sind es noch 1200 Meter bis ins Ziel.

+++ Aru und Barguil fallen zurück +++

Aru und Barguil können das Tempo der Favoritengruppe nciht mehr mitgehen.

+++ Die Rampe beginnt +++

Ciccone und Teuns sind jetzt in dem 20 Prozent steilen Schlussabschnitt.

+++ Favoritengruppe noch groß +++

Die Favoritengruppe ist noch erstaunlich groß, das sind etwa 30 Mann. Buchmann fährt an etwa zehnter Position, Konrad ganz am Ende der Gruppe.

+++ Landa macht Boden gut +++

Landas Attacke sitzt, er hat schon 25 Sekunden Vorsprung auf die Gruppe der Favoriten, in der nun das Team von Pinot die Nachführarbeit übernimmt.

+++ Teuns und Ciccone taktieren +++

Ciccone pokert, will Teuns führen lassen, das Gelbe Trikot scheint ihm weniger wichtig zu sein. So kommt es beinahe zu Stehversuchen an der Spitze.

+++ Angriff von Landa +++

Mit Mikel Landa setzt der erste der großen Fahrer eine Attacke, der Spanier lässt Barguil stehen und setzt sich aus der Favoritengruppe ab.

+++ Angriff von Barguil +++

Der französische Meister Warren Barguil tritt in der Favoritengruppe an, Ineos lässt ihn erstmal fahren, denn Barguil ist keine echte Gefahr für die Klassementfahrer.

+++ Alaphilippe am Hinterrad der Nummer 1 +++

Alaphilippe macht einen sehr guten Eindruck, fährt im Feld an fünfter Position direkt am Hinterrad von Thomas. Dessen Team Ineos übernimmt jetzt mit drei Fahrern vor Thomas die Führungsarbeit. Bernal fährt da schon an zweiter Position.

+++ Wellens chancenlos +++

Der Führende in der Bergwertung ist total platt und verliert schnell über 100 Meter auf Ciccone und Teuns. Anders sieht das bei Meurisse aus, der sich mit etwa 15 Meter Rückstand nochmal festbeißt.

+++ Wellens und Meurisse fallen zurück +++

Ciccones horrendem Tempo können Wellens und auch Mrueisse nicht folgen, nur Teuns bleibt noch am Hinterrad des Italieners.

+++ Valverde fällt zurück +++

Valverde beschleunigt im Feld noch einmal kurz das Tempo und dann machen seine Beine nicht mehr mit. Valverde nimmt raus und lässt sich ans Ende der Gruppe zurückfallen.

+++ Ciccone atmet kurz durch +++

Ciccone holt an letzter Position der Viererspitzengruppe kurz Luft und spannt sich dann wieder an die Spitze.

+++ Ausscheidungsfahren im Hauptfeld +++

Weitere Fahrer verabschieden sich aus dem Peloton, dazu zählen Elie Gesbert, Dylan van Baarle, Simon Yates und mit Mikael Cherel ein Helfer von Romain Bardet, der natürlich noch vorne dabei ist.

+++ Ciccone gibt die Führungsarbeit ab +++

Ciccone will nicht alles von vorne fahren, schiebt Teuns in die Führungsarbeit. Wellens und Meurisse lauern dahinter.

+++ Movistar führt das Feld in den Anstieg +++

Im Hauptfeld treibt Movistar das Feld hinein in den Anstieg, ist mit vier Fahrern an der Spitze, Quintana versteckt sich ein paar Ränge dahinter. Die Gruppe ist etwa 45 Mann stark, u.a. mit Buchmann.

+++ Taktieren an der Spitze +++

Keiner will zu Beginn des Anstiegs die Tempoarbeit übernehmen. Ciccone macht es dann, denn er hat neben dem Etappensieg auch das Gelbe Trikot im Blick. Virtuell hat er 2:08 Minuten Vorsprung auf Alaphilippe, Meurisse und Teuns wären nach aktuellem Stand Zweiter und Dritter des Gesamtklassements.

+++ Arndt eingeholt +++

Das Hauptfeld fährt auf Nikias Arndt durch, der wie Politt einen tollen Arbeitstag ausklingen lässt.

+++ Auf ins Finale +++

Die Spitzengruppe erreicht km 0 des finalen Anstiegs. Ciccone, Wellens, Meurisse oder Teuns - wer hat die besten Beine und behält die Nerven?

+++ Zwei Rennen in einem +++

Wir dürfen uns im Finale auf zwei Rennen in einem freuen. Vorne kämpfen die drei Belgier Wellens, Meurisse und Teuns gegen den Italiener Ciccone um den Sieg. Und hinten wird gleich der Kampf der Klassement-Fahrer eröffnet werden. Die Hauptgruppe ist noch etwa 50 Mann stark, mit dabei aus deutsch-österreichischer Sicher natürlich Buchmann und Konrad.

+++ Das Finale naht +++

In den Zielort La Planche des Belles Filles geht es über sieben Kilometer bei eklig steilen 8,7 Prozent im Schnitt bergauf. Brutal hart wird es auf den letzten zwei Kilometern, bei denen Rampen von bis zu 24 Prozent Touristen sowie manch einen Sprinter zum Schlangenlinienfahren und die stärksten der Klassementfahrer zur entscheidenden Attacke einladen. Der letzte Kilometer ist 20 Prozent steil – im Schnitt!

+++ Ausreißer machen den Sieg unter sich aus +++

Bei rund vier Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld riecht es stark danach, dass einer der vier Ausreißer diese Etappe gewinnen wird. Ciccone, Wellens, Meurisse und Teuns sind gerade in der letzten schnellen Abfahrt bevor es in den Schlussanstieg geht.

+++ Politt vom Hauptfeld eingeholt +++

Nils Politt beißt sich die Rampe bergauf und spürt den Atem des Hauptfeldes, das ihn gleich eingeholt hat. Ein Riesenrennen vom Kölner, dem dieses Terrain überhaupt nicht liegt.

+++ Van Garderen geht fliegen +++

Van Garderen kommt im steilen Abschnitt im Hauptfeld nicht mehr mit, fällt aus dem Hauptfeld zurück, in dem Valverde weiter aufs Tempo drückt.

+++ Ciccone gewinnt die sechstes Bergwertung des Tages +++

Wenige Meter vor dem Gipfel des Col des Chevreres schlüpft Ciccone an Teuns vorbei und sichert sich die Maximalausbeute von 10 Punkten für die Bergwertung.

+++ Schachmann in Schwierigkeiten +++

Am Ende des Hauptfeldes ringt Schachmann um Anschluss. Die Gruppe ist noch etwa 60, 70 Mann groß und wird aktuell von keinem Geringeren als dem amtierenden Weltmeister Alejandro Valverde angeführt.

+++ Vier Mann an der Spitze +++

Vier Fahrer bilden die neue Spitzengruppe. Das sind der italienische Giro-Bergkönig Giulio Ciccone, der Bergtrikot-Führende Tim Wellens, sowie dessen belgischen Landsleute Xandro Meurisse und Dylan Teuns.

+++ De Gendt geht ein +++

Für de Gendt ist das hier auch viel, viel zu steil. Der Altmeister steht praktisch auf der Straße und wird von der von Ciccone angeführten Gruppe aufgeschnupft.

+++ Berhane und Pauwels in Schwierigkeiten +++

In der Rampe mit 18 Prozent kommen auch Berhane und Pauwels nicht mehr mit. Ciccone macht Dampf.

+++ Groenewegen leidet +++

Am anderen Ende des Feldes droht mit Dylan Groenewegen einer der Top-Sprinter das Tour-Aus. Der Holländer ist alleine unterwegs und hat schon erheblichen Rückstand, sodass er aus der Karenzzeit fallen könnte.

+++ Sieben Mann in der Verfolgung +++

Diese sieben Fahrer halten sich noch in der Verfolgergruppe: Ciccone, Bernard, Meurisse, Teuns, Berhane, Wellens und Pauwels.

+++ Auch Arndt lässt reißen +++

Mit Nikias Arndt fällt nun auch der letzte Deutsche aus der Verfolgergruppe zurück. Dieser Abschnitt ist für den Sunweb-Roadcaptain einfach zu steil, um mit den Bergspezialisten mitgehen zu können.

+++ Verfolgergruppe zerfällt +++

Im steilsten Abschnitt des Col des Chevreres zerfällt die Verfolgergruppe, Grellier lässt abreißen. Die Tempoarbeit macht jetzt Bernard für seinen Trek-Teamkollegen Ciccone. Die Gruppe hat weiter 30 Sekunden Rückstand auf de Gendt und noch 4:40 Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld.

+++ De Gendt mit Soloritt +++

De Gendt zieht seine Soloflucht durch und hat schon 30 Sekunden Vorsprung auf die elfköpfige Verfolgergruppe, in der der Sprinter (!) Andrea Pasqualon die Führungsarbeit für seinen Wanty-Gobert-Teamkollegen Xandro Meurisse macht. An dritter Position lauert Wellens, der eine Konterattacke setzen könnte, wenn sein Stallgefährte de Gendt eingeholt werden sollte.

+++ Greipel sucht das Gruppetto +++

Greipel hält sich noch kurz im Feld, wird jetzt aber durchgereicht und wird sich in Richtung Gruppetto orientieren. Ein Problem mit der Karenzzeit bekommt er heute nicht.

+++ Politt ist platt +++

Nils Politt hat Feierabend. Der Zweite von Paris-Roubaix ist in diesen steilen Rampen verloren, fällt aus der Verfolgergruppe zurück und rollt jetzt in seinem Tempo Richtung Ziel.

+++ Steile Rampe vor dem großen Finale +++

Nach kurzer Abfahrt geht es schon wieder leicht bergan, was man de Gendts Tritt anmerkt. Der Anstieg des Col des Chevreres beginnt jetzt gleich - und der hat es richtig in sich. Die 3,5 Kilometer bergan sind im Schnitt satte 9,5 Prozent steil, an den härtesten Rampen geht es mit 18 Prozent bergan.

+++ De Gendt alleine vorne +++

De Gendt setzt alles auf eine Karte, zieht vorne mächtig am Horn und hält seine Verfolger damit auf Distanz.

+++ Vorsprung schmilzt +++

Die Tempoarbeit von Movistar zahlt sich aus. Die Ausreißer liegen nur noch 5:37 Minuten vor dem Feld. Die Topfavoriten dürfen damit wieder auf den Sieg schielen.

+++ Greipel an der Kuppe eingeholt +++

Exakt am Gipfel des Col des Croix wird Greipel vom von Movistar angeführten Feld eingeholt.

+++ De Gendt setzt sich ab +++

Wie erwartet hält de Gendt das Tempo nach der Bergwertung hoch und setzt sich von seinen Fluchtkollegen ab.

+++ De Gendt attackiert kurz vor dem Gipfel +++

De Gendt tritt kurz vor dem Gipfel des Col des Croix an und sichert sich mit deutlichem Vorsprung auf Teamkollege Tim Wellens die zwei Bergpunkte, Wellens bleibt ein Zähler.

+++ Greipel zwischen Spitze und Hauptfeld +++

Andre Greipel, der lange in der Spitzengruppe fuhr, liegt noch immer genau zwischen den Führenden und dem Hauptfeld, aktuell mit 4:40 Minuten Rückstand.

+++ Einige Fahrer fallen zurück +++

Unter dem Tempodiktat von Bora-hansgrohe und Movistar haben einige Fahrer den Anschluss an das Peloton verloren. In einer zweiten Gruppe finden sich unter anderem Tiesj Benoot, Luis Leon Sanchez und Michael Matthews wieder. Dieses Feld liegt etwa 40 Sekunden hinter dem Peloton.

+++ Bora setzt auf Doppelspitze +++

Dass Bora hier Tempo macht, kann nur eines bedeuten: Das Team traut Emu Buchmann und Patrick Konrad heute Spitzenplatzierungen zu, die Ausreißer sollen deshalb zügig eingeholt werden.

+++ Bora wird nervös +++

Im Feld wächst die Anspannung. Bora-hansgrohe koordiniert die Führungsarbeit mit ziemlich viel Hektik und deutlichen Gesten in Richtung Movistar, das daraufhin auch wieder einen Mann vorne einspannt.

+++ Der 5. Berg des Tages ruft +++

Für die Spitzengruppe geht es jetzt schon wieder bergauf zum Col des Croix, einem Berg der 3. Kategorie, mit 3,3 Kilometern und 5,8 Steigungsprozenten weder besonders lang noch besonders steil, aber die Jungs werden vorne voll reinhalten müssen, denn sonst nimmt ihnen das Feld auf dem kurzen Stück sicher eine weitere Minute ab.

+++ Kreiseln in der Ausreißergruppe +++

Im Tal läuft es aber auch in der Fluchtgruppe gut, alle 13 Mann beteiligen sich an der Führungsarbeit. Sie sind sicher informiert wurden, dass das Rennen hinten im Feld scharf gemacht wurde. Ihr Vorsprung beträgt 42 km vor dem Ziel noch glatte sieben Minuten.

+++ Auch Bora spannt seine Mannen ein +++

Movistar hat das Rennen im Feld schnell gemacht, auch Bora hilft kurz nach Passieren des Gipfels bei der Nachführarbeit. Im Fernduell zwischen Ausreißern und Peloton wird es jetzt spannend.

+++ Die Bergwertung am Ballon d'Alsace im Überblick +++

Die Punkteverteilung an der vierten Bergwertung des Tages: 1. Tim Wellens (BEL) 10 Punkte, 2. Xandro Meurisse (BEL) 8 Punkte, 3. Giulio Ciccone (ITA) 6 Punkte, 4. Natnael Berhane (ERI) 4 Punkte, 5. Thomas De Gendt (BEL) 2 Punkte, 6. Serge Pauwels (BEL) 1 Punkt

+++ Spitze in der Abfahrt +++

Die Spitzengruppe rast mit Tempo 80, 90 vom Ballon d'Alsace hinunter ins Tal in Saint-Maurice-sur-Moselle.

+++ Movistar zieht im Feld an +++

Unter dem Tempodiktat von Movistar schmilzt der Vorsprung der Ausreißer sofort um rund 30 Sekunden auf aktuell noch 7:30 Minuten.

+++ Movistar übernimmt +++

Wichtige Veränderung im Feld: Movistar schickt seine Mannen in die Führungsarbeit. Das dürfte eine deutliche Verschärfung des Tempos nach sich ziehen. Schlechte Nachricht für die Ausreißer.

+++ Wellens Erster am Ballon d'Alsace +++

De Gendt zieht einen langen Sprint für Wellens an, der sich am Gipfel die 10 Punkte für die Bergwertung sichert. Ciccone und Meurisse sprintet mit, kommen aber nicht am Belgier vorbei, der damit seine Führung in der Bergwertung ausbaut.

+++ De Gendt von vorne +++

Ähnlich wie an den letzten Anstiegen übernimmt Thomas de Gendt kurz vor dem Gipfel die Führungsarbeit für seinen Teamkollegen Tim Wellens, der gleich wieder um die Bergpunkte sprinten wird. Wir sind gespannt auf Ciccone: Sprintet er mit und lässt damit wichtige Körner? Oder spart er Energie fürs Finale und den greifbaren Etappensieg?

+++ Deceuninck Quick-Step führt das Feld an +++

Ineos zeigt weiterhin kein Interesse daran, das Rennen schnell zu machen. So bleibt die Führungsarbeit an Yves Lampaert und Kasper Asgreen von Quick-Step hängen, die in den beiden ersten Positionen fahren.

+++ Barguil wieder im Feld +++

Ein kleiner scharfer Antritt reicht und Barguil ist wieder im Feld.

+++ Defekt bei Barguil+++

Das hatten wir heute doch schon einmal... Barguil muss vom Rad, weil seine Maschine wieder kaputt ist. Der französische Meister repariert den Schaden selbst und dann geht es für ihn weiter.

+++ Edet gibt auf +++

Nicolas Edet gibt sich seinen Qualen geschlagen. Der Franzose fuhr seit mehreren Stunden allein hinter dem Feld her und gibt das Rennen in diesem Moment mit gesundheitlichen Problemen auf. Damit sind noch 174 der ursprünglich gestarteten 176 Fahrer im Rennen.

Zur 6. Etappe war der Neuseeländer Patrick Bevin mit zwei gebrochenen Rippen nicht mehr angetreten.

+++ Schachmann am Ende des Feldes +++

Maxmilian Schachmann und Adam Yates sind am Ende des Feldes in eine Kollision verwickelt, bleiben aber auf dem Rad sitzen. Auffällig ist, dass das Trikot des Deutschen Meisters wie in den letzten Tagen auch heute am Ende des Pelotons zu sehen ist.

+++ Greipel nicht mehr vorne dabei +++

Greipel hat den Anschluss an die Führungsgruppe nun endgültig verloren. Der Sprinter liegt 1:30 Minuten hinter der Spitze und wird es jetzt geruhsam angehen lassen.

+++ Auch Groenewegen fällt zurück +++

Mit Dylan Groenewegen verliert im Feld ein weiterer Sprinter den Anschluss.

+++ Feld bricht auseinander +++

Im Peloton müssen im Anstieg zum Ballon d'Alsace die ersten Fahrer abreißen lassen. Dazu zählt der französische Sprinter Christophe Laporte.

+++ Die Favoriten in der Fluchtgruppe +++

Erster Kandidat auf den Etappensieg ist dann Giulio Ciccone. Der Giro-Bergkönig wirkt ähnlich frisch wie bei der Italien-Rundfahrt und ist in Topform von keinem anderen in der Ausreißergruppe zu schlagen. Tipp Nummer zwei ist Xandro Meurisse. Der Belgier war 14. bei der schweren Dauphine Libere im Juni und hat bei dieser Tour schon untermauert, dass seine Form gut ist.

Chancen auf den Sieg haben zudem drei weitere Belgier: Thomas de Gendt, Tim Wellens und Serge Pauwels. Der Rest der Ausreißergruppe dürfte chancenlos sein, wenn diese Jungs am Horn ziehen. Ein Außenseitertipp wäre vielleicht nocht der Eritreer Nathnael Berhane.

+++ Kommt die Gruppe durch? +++

Die Siegchancen der Ausreißer wachsen und wachsen: Lampaert fährt an der Spitze des Pelotons nicht so schnell wie es Asgreen vorhin getan hat. Die Ausreißer bauen ihren Vorsprung deshalb auf aktuell schon achteinhalb Minuten aus. Das sieht stark danach aus, dass der Sieger der Etappe aus der aktuellen Spitzengruppe kommt.

+++ Greipel mit Mühe +++

Der Sprinter hat erste Probleme, fährt im Anstieg jetzt etwa 15 Meter hinter den Ausreißerkollegen her. Es sind noch fünf Kilometer bis zum Gipfel, da heißt es kämpfen für Greipel.

+++ Führungswechsel im Peloton +++

Kaum loben wir den Herrn Asgreen, da lässt er sich doch glatt an die dritte (!) Position im Hauptfeld zurückfallen. Es übernimmt sein Deceuninck-Quick-Step-Teamkollege Yves Lampaert.

+++ Asgreen, immer wieder Asgreen +++

Auch im kurzen Flachstück das gleiche Bild im Feld: Kasper Asgreen, in diesem Jahr Zweiter bei der Flandern-Rundfahrt, führt das Peloton an. Das tut der 24 Jahre alte Däne jetzt schon seit mehr als zwei Stunden.

+++ Zweite Rennhälfte beginnt +++

Nach 85 Kilometern ist etwas mehr als die Hälfte der Etappe absolviert, das dicke Ende kommt aber noch. In zehn Kilometern beginnt der Anstieg zu einem Tour-Klassiker, dem Ballon d'Alsace (Kat.1). Hier geht es über 11 km im Schnitt 5,8 Prozent bergan.

+++ Bergwertung am Col du Hunsruck +++

Nachgereicht noch die vollständige Punkteverteilung am Col du Hunsruck: 1. Natnael Berhane (ERI) 5 Punkte, 2. Tim Wellens (BEL) 3 Punkte, 3. Giulio Ciccone (ITA) 2 Punkte, 4. Thomas De Gendt (BEL) 1 Punkt

+++ Gerüchteküche +++ 

Ineos will seine Ausnahmestellung bei großen Rundfahrten weiter ausbauen. Das Team von Dave Brailsford hat Medienberichten zufolge Richard Carapaz ein unmoralisch hohes, sehr konkretes Angebot vorgelegt, um den Giro-Sieger von Movistar wegzukaufen. Da soll es um mehrere Millionen Euro pro Jahr gehen.

+++ Neues aus dem Besenwagen +++

An letzter Stelle im Rennen quält sich Nicolas Edet weiter die Berge hinauf. Der gesundheitlich angeschlagene Franzose hat aktuell schon 16:35 Minuten Rückstand auf die Spitze und ist komplett auf sich allein gestellt.

+++ Peloton am Gipfel +++

Mit 7:50 Minuten Rückstand auf die Fluchtgruppe passiert das weiter von Asgreen angeführte Feld den Gipfel des Col du Hunsruck.

+++ 14 Ausreißer +++

Für alle, die jetzt erst dazukommen der Blick auf die 14 Fahrer der Fluchtgruppe - mit dabei sind drei Deutsche: Giulio Ciccone (ITA), Tim Wellens, Xandro Meurisse, Dylan Teuns, Thomas de Gendt, Serge Pauwels (alle BEL), Nils Politt, Nikias Arndt, Andre Greipel (alle GER), Julian Bernard, Andrea Pasqualon, Benoit Cosnefroy, Fabien Grellier (alle FRA) Nathnael Berhane (ERI).

+++ Pascqualon wieder dran +++

Dem von Raddefekten heimgesuchte Pasqualon gelingt in der Abfahrt vom Col du Hunsruck wieder der Anschluss an die Führungsgruppe, die damit wieder 14 Fahrer umfasst.

+++ Berhane überrascht +++

Wellens probiert es von vorne, wird 150 Meter vor dem Gipfel aber von einem Angriff des Eritreers Berhane überrascht. Der Afrikaner sichert sich auf dem Col du Hunsruck die fünf Punkte, Wellens bekommt drei, Ciccone kommt nicht mehr am Belgier vorbei und muss sich mit zwei Zählern zufriedengeben.

+++ Noch ein Radwechsel +++

Andrea Pasqualon wechselt noch einmal seine Rennmaschine und kämpft nun wieder um den Anschluss an die Ausreißergruppe.

+++ Gleich wird gesprintet +++

Noch 800 Meter bis zur Bergwertung, de Gendt, Wellens und Ciccone bringen sich in Position für ihren nächsten Sprint.

+++ Asgreen lässt nicht nach +++

Kasper Asgreen fährt nun schon über zwei Stunden an der Spitze des Pelotons, liefert eine starke Helferleistung für seine Quick-Step-Chefs Julian Alaphilippe und Enric Mas ab. Den Rückstand auf die Ausreißer hält Asgreen im Alleingang bei konstant um die sieben bis siebeneinhalb Minuten.

+++ Defekt bei Pasqualon +++

Pasqualon wechselt sein Rad und kämpft sich nun im Wiegetritt wieder an die Führungsgruppe heran.

+++ Arndt ganz vorne +++

Im Anstieg kreiselt es in der Spitzengruppe erstaunlich gut durch. Auch Nikias Arndt beteiligt sich an der Führungsarbeit, macht einen äußerst guten Eindruck.

+++ Pasqualon tritt schwer +++

Der Sprinter vom Arkea-Samsic-Team ist weiter in Not, hat etwa 15 Meter Rückstand auf die Spitzengruppe an deren Ende wir im Moment Serge Pauwels sehen. Der Belgier zählt zu den guten Kletterern und schont vermutlich nur ein paar Körner.

+++ Greipel und Politt bleiben dran +++

Greipel und Politt sehen im Anstieg noch immer gut aus, in Schwierigkeiten gerät mit Pasqualon dagegen ein anderer Sprinter, der ein kleines Loch reißen lässt.

+++ Klettern, klettern, klettern +++

Die Spitzengruppe befindet sich jetzt im dicht bewaldeten Weg bergauf zum Gipfel des Col du Hundsruck.

+++ Barguil zurück im Hauptfeld +++

Gute Nachrichten für alle Fans von Warren Barguil: Der Franzose stellt gemeinsam mit zwei Helfern den Anschluss an das hintere Ende des Pelotons her.

+++ Das Tal ist erreicht +++

Die Spitzengruppe erreicht in Bitschwiller-les-Thans die Talsohle und biegt dann gleich wieder ab in den nächsten Anstieg des Col du Hundsruck, einem Berg der 2. Kategorie, der über 5,3 Kilometer im Schnitt 6,9 Prozent steil ist. Drücken wir Nikias Arndt, Nils Politt und Andre Greipel die Daumen, dass sie auch dieses Ungeheuer noch in der Spitzengruppe überwinden können.

+++ Turgis auf Abwegen +++

In der kleinen abgehängten Gruppe um Barguil versteuert sich Anthony Turgis und holpert abseits der Strecke kurz durch die Wiese, ohne aber vom Rad zu müssen. Die Szene zeigt, dass hier was riskiert wird, um wieder ins Feld zurückzufinden.

+++ Barguil ringt um Anschluss +++

Der Bergkönig von 2017 fährt nach seinem Radwechsel mit einer Minute Rückstand hinter dem Hauptfeld her.

+++ Konstanter Vorsprung +++ 

Die Ausreißergruppe fährt in der Abfahrt mit konstant 7:30 Minuten Vorsprung vor dem Hauptfeld her.

+++ Kein Risiko +++

Die Abfahrt wird sowohl in der Spitzengruppe als auch hinten im Feld vorsichtig bestritten. Keiner will auf der feuchten Strecke zu diesem Zeitpunkt des Rennens zu großes Risiko eingehen. Die Ausreißergruppe fährt in der Abfahrt mit konstant 7:30 Minuten Vorsprung vor dem Hauptfeld her.

+++ Die Leiden des Nicolas Edet ++

Bitterer Tag für Nicolas Edet: Laut GPS-Daten fährt der kleine, gesundheitlich angeschlagene Franzose mit über 13 Minuten Rückstand ganz alleine hinter dem Feld her - ihm im Nacken sitzt der Besenwagen und der Weg ins Ziel ist weit und bergig. Gut möglich, dass Edet den Kampf bald aufgibt.

+++ Sturz im Feld - Barguil am Boden +++

Warren Barguil kollidiert kurz vor dem Gipfel des Grand Ballon mit einer Helferin des eigenen Teams Arkea-Samsic und geht zu Boden. Das war vorsichtig formuliert ungeschickt.

+++ Greipel im Wiegetritt +++

Der Koloss aus Hürth zeigt sich stark, wuchtet sich im Wiegetritt den Berg hinauf - noch immer hält Greipel den Anschluss an die Spitzengruppe.

+++ Wellens holt erste Bergwertung +++

Ganz knapp vor der Bergwertung findet das Kameramotorrad die Lücke, zieht das Tempo mal eben richtig hoch und fängt ein, wie Wellens das erste Duell mit Ciccone knapp für sich entscheidet. Meurisse bleibt Platz drei. Wellens holt sich damit 10 Punkte, Ciccone bekommt 8 und Meurisse 6.

Die Punkteverteilung am Markstein im Überblick: 1. Tim Wellens (BEL) 10 Punkte, 2. Giulio Ciccone (ITA) 8 Punkte, 3. Xandro Meurisse (BEL) 6 Punkte, 4. Natnael Berhane (ERI) 4 Punkte, 5. Julien Bernard (FRA) 2 Punkte, 6. Thomas De Gendt (BEL) 1 Punkt

+++ Gipfel rückt näher +++

Im Anstieg steigt der Vorsprung der Ausreißer jetzt erstmals seit der Anfangsphase nicht weiter an, pendelt sich bei guten sieben Minuten ein. Sechs Kilometer sind es noch bis zum 1.183 Meter hoch gelegenen Markenstein und das deutsche Trio hält noch den Anschluss an die Spitzengruppe

+++ Erster Berg steht an +++

Gleich nach dem Zwischensprint beginnt der erste schwere Anstieg des Tages. Zum Markstein geht es über 10,8 Kilometer mit im Schnitt 5,4 Steigungsprozenten bergauf. Wir sind gespannt, wie schnell die Spitzengruppe hier auseinanderbricht.

+++ Vorsprung wächst weiter an +++

Die Ausreißergruppe arbeitet in dem noch immer flachen ersten Abschnitt gut zusammen, ihr Vorsprung wächst erstmals auf über fünf Minuten an.

++++ Feld lässt Ausreißer ziehen +++

Das Peloton lässt die mit Wellens 14 Fahrer umfassende Spitzengruppe ziehen, der Rückstand beträgt schon mehr als drei Minuten.

+++ Ausreißergruppe hat sich gebildet +++

De Gendt gibt vorne das Tempo vor, aber immer mehr Fahrer springen aus dem Peloton nach vorne. Etwa 12 Fahrer befinden sich jetzt in der Kopfgruppe.

+++ Los geht's +++

Tour-Direktor Christian Prudhomme schwenkt die weiße Fahne - das Signal für die Freigabe der 6. Etappe der diesjährigen Tour.

+++Neutraler Start erfolgt +++

Angeführt von den Trägern der Trikots Alaphilippe (Gelb), Sagan (Grün), Wellens (Berg) und Weiß (van Aert) rollen die 175 verbliebenen Fahrer in diesem Moment in Mulhouse los. Über die ersten Kilometer ist die Etappe wie üblich neutralisiert - zum scharfen Start bei Kilometer 0 kommt das Peloton gegen 13.25 Uhr.

+++ Das sind die Siegkandidaten +++

Heißeste Anwärter auf den heutigen Sieg sind die Fahrer, die auch fürs Pariser Podium am heißesten gehandelt werden. Das ist allen voran der Kolumbianer Egan Bernal, der in den ersten Tagen einen etwas stärkeren Eindruck machte als sein Ineos-Teamkollege Geraint Thomas, aber auch den Titelverteidiger haben wir heute natürlich auf dem Zettel. Zwei weitere heiße Kandidaten auf den Sieg kommen aus Frankreich: Romain Bardet, der nach einem miserablen Teamzeitfahren dringend Zeit gut machen muss, und Thibaut Pinot, für den es im Teamkampf um die Uhr besser lief als erwartet. Viel zuzutrauen ist heute zudem dem Dänen Jacob Fuglsang, Dan \"der Beißer aus Irland\" Martin, sowie den Movistar-Fahrern Mikel Landa, Alejandro Valverde und Nairo Quintana. Ein kleines Fragezeichen steht hinter der Form von Adam Yates, der in der ersten Woche sehr passiv fuhr.

+++ Herzlich willkommen +++

Hallo und herzlich willkommen zur 6. Etappe der 106. Auflage der Tour de France. Fünf Tage und 826,1 Kilometer hat das mit 175 Fahrern bislang nur um einen Fahrer dezimierte Peloton schon in den Beinen, aber für die Klassementfahrer steht erst heute der erste große Tag der Wahrheit an. Auf den 157 Kilometern von Mulhouse zur 1.140 Meter hoch gelegenen Bergankunft in La Planche des Belles Filles ist Verstecken und Körner sparen keine Option mehr, heute wird erstmals richtig Klassement gemacht. Wer als Erster im Ziel ist, steht womöglich auch auf dem Podium in Paris ganz oben, denn im selektiven Finale wird es zum Kampf Mann gegen Mann der besten Bergfahrer im Feld kommen.

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