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Primoz Roglic (Mitte) schreibt mit seinem Vuelta-Sieg Geschichte
Primoz Roglic (Mitte) schreibt mit seinem Vuelta-Sieg Geschichte © Getty Images
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Der slowenische Radprofi Primoz Roglic gewinnt die 74. Vuelta und schreibt mit seinem Sieg Sportgeschichte.

Radprofi Primoz Roglic hat die 74. Vuelta gewonnen und damit als erster Slowene den Sieg bei einer der drei großen Landesrundfahrten gefeiert.

Der 29-Jährige vom Team Jumbo-Visma kam auf der letzten Etappe über 106,6 km nach Madrid am Sonntagabend im großen Feld ins Ziel und musste nicht mehr um das Rote Trikot bangen.

Valverde wird Gesamtzweiter

Letzter Tagessieger wurde im Massensprint auf der Plaza de Cibeles der Niederländer Fabio Jakobsen (Deceuninck-Quick Step), als bester Deutscher landete John Degenkolb (Gera/Trek-Segafredo) auf Platz zwölf.

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Wie bei der Tour de France wird der Gesamtführende der Spanien-Rundfahrt am letzten Tag nicht mehr attackiert. Roglic, 2007 Junioren-Weltmeister im Skispringen mit der slowenischen Mannschaft, lag damit nach knapp 3300 km 2:16 Minuten vor dem spanischen Weltmeister Alejandro Valverde (Movistar).

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Dritter wurde Roglics erst 20 Jahre alter Landsmann Tadej Pogacar (UAE Team Emirates), der am Samstag die letzte Bergetappe gewonnen hatte. Bester Deutscher im Gesamtklassement war Jonas Koch (Schwäbisch-Hall/CCC Team) auf einem Platz jenseits der Top 50.

Für den einzigen deutschen Tagessieg hatte Nikias Arndt (Sunweb) auf der achten Etappe gesorgt. Trek-Kapitän Degenkolb war weit von seinem 15. Tageserfolg bei der Spanien-Rundfahrt entfernt und schaffte es nur einmal unter die besten Zehn.

Der viermalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin war bis zu seinem Sturz-Aus auf der drittletzten Etappe wertvoller Helfer für seinen Kapitän Roglic.

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