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Diakrid gilt als große Nachwuchshoffnung
Diakrid gilt als große Nachwuchshoffnung © Galopponline
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München - Erstmals seit Corona sind beim Galopprenntag am Samstag in Köln bis zu 300 Zuschauer zugelassen. Im Fokus stehen die Youngster. Ist der kommende Derby-Sieger dabei?

Das IDEE 151. Deutsche Derby ist bereits Geschichte, doch auch am kommenden Wochenende erwarten Fans spannende Galopprennen in Deutschland.

Den Anfang macht am Samstag Köln mit einer attraktiven Karte von neun Leistungsprüfungen (Sa., ab 14 Uhr LIVE im TV und STREAM).

Im Zentrum steht ein Ausgleich II über die Distanz von 1.850 Metern (fünftes Rennen um 16.10 Uhr). Vielleicht geht der Sieg ja auf die andere Rheinseite nach Düsseldorf, denn die von Sascha Smrczek trainierte La Pradera (B. Ganbat) lief als Zweite in Hannover wie eine baldige Gewinnerin. Aber auch Wildfang (B. Murzabayev) aus dem Stall von Hans-Jürgen Gröschel scheint siegreif. Agamemdon (M. Seidl) scheint im Handicap ein sehr interessanter Kandidat. Empire Hurricane ist der Ritt der formstarken Amazone Sibylle Vogt.

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Auch die Zweijährigen geben sich die Ehre im ersten Rennen um 14.10 Uhr. Auf der Distanz von 1.200 Metern steht der Röttgener Diakrid (M. Pecheur) für Markus Klug nach seinem glänzenden Einstand vor dem ersten Erfolg. Ein sehr interessanter Herausforderer dürfte All in Love (A. Starke) sein, der von dem Spitzenzweijährigen Tai Chi stammt und von Champion Henk Grewe aufgeboten wird.

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300 Zuschauer in Köln erlaubt

Seit dem 15. Juli gilt in Nordrhein-Westfalen eine angepasste Corona-Schutzverordnung, die es dem Kölner Renn-Verein gestattet, beim Kölner Hauptrennen bis zu 300 Zuschauer auf der Rennbahn begrüßen zu dürfen.

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Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Verein, sieht darin einen Testlauf für weitere Öffnungen: "Wir sind erstmal froh, dass es wieder vorwärts geht und wir zumindest 300 Personen am Renntag auf die Anlage lassen dürfen. Aus finanzieller Sicht ist das allerdings nur ein schwacher Trost. Daher sind wir weiterhin sehr bemüht, gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln und der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen ein Konzept auf den Weg zu bringen, welches angepasst an die Regelungen für Zoos und Freizeitparks bis zu 4.300 Personen im 30.000 m² großen Zuschauerbereich ermöglichen könnte. Die Rennbahn als Open-Air Location bietet dazu alle Möglichkeiten."

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Der Blick geht dabei besonders auf die beiden kommenden Renntage im August. Mit dem BBAG-Auktionsrennen am 1. August steht das erste Highlight für den Nachwuchsjahrgang auf dem Programm und am 15. August folgt bereits das Jahreshighlight mit dem 58. Preis von Europa. "Der Preis von Europa Mitte August ist für uns alle eine neue Erfahrung, aber das Nennungsergebnis ist sehr gut und es wäre bitter für den Rennsport in Köln, wenn dieses Rennen quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden würde," so Philipp Hein weiter.

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