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Sarah Köhler, Schwimm-WM
Sarah Köhler, Schwimm-WM © Getty Images
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Sarah Köhler verpasst nur knapp ihre zweite Medaille bei der Schwimm-WM in Gwangju. Über 800 Meter Freistil wird sie am Ende unglückliche Vierte.

Freiwasser-Staffelweltmeisterin Sarah Köhler hat bei der Schwimm-WM in Südkorea nach Silber über 1500m Freistil eine weitere Medaille knapp verpasst.

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Die 25-Jährige belegte im 800-m-Finale den vierten Platz und knackte mit einer Zeit von 8:16,43 Minuten den deutschen Uraltrekord von Anke Möhring aus dem Jahr 1987 deutlich. Gold ging an Rekordweltmeisterin Katie Ledecky aus den USA, die ihren 15. WM-Titel gewann.

"Als ich gesehen habe, wie nah ich an Ledecky dran war, habe ich gedacht: Mein Gott, du bist auf Platz drei", sagte Köhler, die vor einem Jahr von Frankfurt nach Magdeburg gewechselt war, "jetzt musst du irgendwie durchbeißen. Es ist ein bisschen schade, dass es nicht für Bronze gereicht hat. Aber ein Jahr nach dem Trainerwechsel haben wir nicht gedacht, dass ich überhaupt so schnell schwimmen kann."

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Elendt sorgt für kleine Überraschung

Zuvor hatte Vielstarter Marius Kusch im Endlauf über 100m Schmetterling beim Sieg des US-Stars Caeleb Dressel in 51,66 Sekunden den achten Platz belegt. "Letzter war natürlich nicht das Ziel", sagte der Essener, der in den USA trainiert, "aber ich bin unfassbar zufrieden, dass ich überhaupt im Finale war."

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Überraschend ins Finale über 50m Brust schwamm die WM-Debütantin Anna Elendt. Die 17-Jährige aus Darmstadt stellte in 31,10 Sekunden ihre zweite persönliche Bestzeit des Tages auf. "Schöner hätte ich es mir nicht erträumen können", sagte Elendt.

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