vergrößernverkleinern
Fever-Tree Championships Previews - Day One
Andy Murray plant sein baldiges Einzel-Comeback © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Andy Murray plant sein Einzel-Comeback noch in diesem Jahr. Er habe noch viel Arbeit vor sich, um wieder wettbewerbsfähig zu werden.

Andy Murray, der rund vier Monate nach seiner Hüftoperation beim Turnier im Londoner Queen's Club (17. bis 23. Juni) im Doppel auf die ATP-Tour zurückkehrt, plant sein Einzel-Comeback noch in diesem Jahr.

"Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr irgendwann wieder Einzel spielen kann", sagte Murray am Mittwoch auf einer Veranstaltung anlässlich des Starts eines neuen Tennis-Unterstützungsprogramms in Zusammenarbeit mit Amazon in Queens, ohne dabei einen genauen Zeitpunkt anzugeben.

Murray: "Menge Arbeit vor mir"

"Ich glaube nicht, dass ich in der nächsten Woche, wenn Wimbledon beendet ist, einfach im Einzel auf den Platz gehen werde und alles dann in Ordnung wäre", sagte er: "Ich habe noch eine Menge Arbeit vor mir, bevor ich auf einem Level angekommen bin und das Gefühl habe, wettbewerbsfähig zu sein."

Anzeige
Meistgelesene Artikel

Der zweimalige Wimbledon-Sieger aus Schottland, der mit fünf Einzel-Titeln Rekordsieger im Queen's Club ist, wird beim berühmten Rasenturnier ab kommenden Montag an der Seite des Spaniers Feliciano Lopez aufschlagen.

Beim folgenden Grand-Slam-Turnier in Wimbledon (1. bis 14. Juli) wird Murray noch kein Comeback im Einzel wagen, wie er schon zuvor mitgeteilt hatte. Im All England Club will der 32-Jährige aber ebenfalls im Doppel an den Start gehen, wie der zweimalige Olympiasieger mitteilte.

Murray mit ewigen Hüftproblemen

"Ich habe im Einzel noch keine Trainingssätze gespielt", erklärte Murray: "Ich habe letzte Woche und in Wimbledon mit Frances Tiafoe trainiert und mit meinem Coach einige Einzel-Trainingsübungen gemacht. Ich hoffe, dass es nach Wimbledon mehr wird."

Murray hatte sich Ende Januar zum zweiten Mal binnen eines Jahres einer Operation an der rechten Hüfte unterzogen. Dabei wurde ihm ein Hüftgelenk aus Metall eingesetzt. Zwei Wochen vor der OP hatte er bei den Australian Open sein Auftaktmatch gegen den Spanier Roberto Bautista Agut nach 4:10 Stunden und fünf Sätzen verloren.

Seitdem war völlig unklar, ob der erste britische Wimbledonchampion seit Fred Perry 1936 wieder auf den Court zurückkehren kann.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image