Mythos Wimbledon: Die wichtigsten Fakten
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Nach langer Durststrecke erreicht Julia Görges wieder einmal die dritte Runde in Wimbledon. In der zweiten Runde leistet sie sich nur eine kurze Schwächephase.

Julia Görges hat beim Rasen-Turnier in Wimbledon als erste Deutsche die dritte Runde erreicht.

Die 29-Jährige bezwang die Weißrussin Wera Lapko 6:2, 3:6, 6:2 und gewann damit erstmals seit 2012 wieder zwei Matches in Folge in London.

Tatjana Maria verlor derweil gegen die Französin Kristina Mladenovic 2:6, 2:6 und verpasste damit ein Drittrundenduell mit Serena Williams (USA).

Görges' nächste Gegnerin ist nun Barbora Strycova (Tschechien/Nr. 26) oder Lesia Zurenko (Ukraine).

Görges beweist Nervenstärke

Görges hatte Lapko zu Beginn klar beherrscht, profitierte zudem allein im ersten Satz von sieben Doppelfehlern ihrer Gegnerin. Im zweiten Satz leistete sich die Fed-Cup-Spielerin dann etwas zu viele Fehler, bewies am Ende aber doch Nervenstärke.

In Runde eins hatte Görges gegen Olympiasiegerin Monica Puig (Puerto Rico) nach zuvor fünf Pleiten in Serie ihr Erstrundentrauma in Wimbledon bewältigt.

Maria hatte gegen die zuletzt kriselnde Mladenovic von Anfang an nicht zu ihrem Spiel gefunden. Nach nur 65 Minuten musste sich die 30-Jährige, die zuletzt beim Rasen-Turnier auf Mallorca ihren ersten Sieg auf der WTA-Tour gefeiert hatte, dann geschlagen geben.

Nach ihrem überraschenden Auftaktsieg gegen die ukrainische Weltranglistenfünfte Jelena Switolina verpasste Maria damit die Chance, zum zweiten Mal nach 2015 in die dritte eines Grand-Slam-Turniers einzuziehen.

Dagegen war Andrea Petkovic am Morgen gegen die Belgierin Yanina Wickmayer ausgeschieden. Die 30-Jährige war dabei offenbar von gesundheitlichen Problemen beeinträchtigt gewesen.

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