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Benito Raman soll von der Fortuna zu Schalke wechseln. Der Poker zieht sich aber schon einen Monat hin und entwickelt sich zu einem skurrilen Transfertheater.

Die Verhandlungen um einen Wechsel von Benito Raman haben sich zu einem skurrilen Transfertheater entwickelt.

Dabei schien alles vor einem Monat noch recht einfach zu sein. Der FC Schalke bekundete Interesse an dem Spieler von Fortuna Düsseldorf. Schon Anfang Juni berichtete dann die Bild, dass sich Schalkes Sport-Vorstand Jochen Schneider mit Raman auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt habe.

Die Königsblauen sollen demnach 7 Millionen Euro und die zweijährige Ausleihe von Bernard Tekpetey geboten haben. Fortuna-Coach Friedhelm Funkel zog die Offerte aber anfangs noch ins Lächerliche: "Dafür geht der Löwen von Nürnberg zu Hertha. Der schießt pro Saison aber nur ein Tor."

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Raman war bereits auf Schalke

Ende Juni einigten sich die beiden Klubs nach Informationen der Bild dann doch. Und zwar auf eine Ablösesumme von neun Millionen Euro. Wenig später dementierte Fortunas Sport-Vorstand Lutz Pfannenstiel aber: "Von einer Einigung kann überhaupt keine Rede sein."

Am 28. Juni erschien Raman beim Laktat-Test in Düsseldorf. Es kamen wieder Zweifel am Transfer auf, am 2. Juli zeigte sich der Belgier allerdings dann in Gelsenkirchen. Angeblich, um den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren.

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"Er hat zwei Tage frei bekommen, um seine Dinge zu regeln", erklärte Pfannenstiel und stichelte gleichzeitig: "Dass er jetzt noch immer da ist und im Schalke-Trikot rumläuft, kommentiere ich mal nicht."

Unstimmigkeiten zwischen Schalke und Raman-Berater

Denn der Transfer ist immer noch nicht über die Bühne gegangen. "Wir haben alle unsere Papiere vorbereitet, beide Transfers könnten von uns über die Bühne gehen", erklärte Pfannenstiel nun der Rheinischen Post. "Es hakt aber noch in Gelsenkirchen."

Das Problem sollen Unstimmigkeiten zwischen Schalke und dem Berater von Raman sein. Bitter ist das Transfertheater für die Fortuna und auch Tekpetey. Der Ghanaer kann noch nicht mit seinen neuen Teamkollegen trainieren.

Pfannenstiel ist über die Situation verärgert. "Das ganze zieht sich wie ein Kaugummi", klagte der ehemalige Profi-Torwart.

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