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Leipzig - Als Nadiem Amiri noch bei Hoffenheim aktiv war, hatte der Nationalspieler die Möglichkeit, zu RB Leipzig zu wechseln. Er verrät, warum es nicht dazu kam.

Mit breiter Brust ist Nadiem Amiri nach Leipzig zur Nationalmannschaft gereist. Der Leverkusen-Star hat jetzt verraten, dass er unter anderen Umständen vielleicht schon früher in Sachsen gelandet wäre.

"Ich hatte mehrere Angebote von RB Leipzig", erzählte der 24-jährige Mittelfeldspieler am Dienstag. "Hoffenheim wollte mich damals aber nicht gehen lassen."

Zwischen 2012 und 2019 spielte Amiri für die TSG. Die Leipziger mit dem damaligen Sportdirektor Ralf Rangnick waren mehrfach am kreativen Mittelfeldspieler dran (SPORT1 berichtete).

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Amiri mit Bayer Leverkusen erfolgreich

Im Sommer vergangenen Jahres wechselte Amiri letztlich aber zu Bayer Leverkusen. Für beide Klubs kommt der vierfache Nationalspieler auf 143 Bundesligaspiele (13 Tore, 20 Assists).

Aktuell läuft es richtig gut für Amiri und Bayer. Mit der Werkself ist er nämlich nach sieben Bundesliga-Spielen noch ohne Pleite.

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"Wir wurden anfangs ein bisschen kritisiert für unser Spiel und die Verluste von Kai (Havertz, Anm. d. Red.) und Kevin (Volland, Anm. d. Red.)", sagte er. "Wir haben das aber sehr gut aufgefangen. Ich habe schon oft genug gesagt: Die Spieler sind weg, ich versuche jetzt in Leverkusen Verantwortung zu übernehmen."

Löw nominiert Amiri für Länderspiele

Klappte zuletzt ganz gut! Amiri trug zuletzt maßgeblich zur starken Bayer-Serie bei. Vier Pflichtspiel-Tore und zwei Vorlagen gelangen ihm. Beim 4:3-Spektakel am Sonntag gegen Gladbach war er Dreh- und Angelpunkt im Bayer-Spiel und legte das vorentscheidende 4:2 durch Julian Baumgartlinger auf.

"Bei mir läuft es zurzeit und ich bin glücklich. Jetzt will ich hier einfach Vollgas geben! Nach der Saison wird man sehen, ob es für die EM gereicht hat oder nicht."

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Im Testspiel am Mittwoch in Leipzig gegen Tschechien (Länderspiel: Deutschland - Tschechien am Mittwoch ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) könnte der gebürtige Ludwigshafener zu seinem fünften Einsatz unter Bundestrainer Joachim Löw kommen.

"Ich bin beim DFB noch nicht in der Position, um Verantwortung zu übernehmen. Ich will mich anbieten und durch meine guten Leistungen im Verein auch beim DFB langsam reinwachsen." Die Nationalmannschaft sei zuletzt "von allen Seiten sehr schnell kritisiert" worden, so Amiri. "Das ist schade. Wir brauchen die Unterstützung vom ganzen Land – gerade wir, die jungen Spieler, brauchen Zeit, um heranzuwachsen."

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