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Duke v Kansas
Grayson Allen (r.) und die Duke Blue Devils verpassen das Final Four © Getty Images
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Im Elite Eight der March Madness haben die Duke Blue Devils das Final Four verpasst. In einem spektakulären Overtime-Krimi vergibt ein College-Rüpel die Chance zum Sieg.

Im Spitzenspiel der Midwest Region bei der March Madness haben die Kansas Jayhawks in einem Overtime-Krimi das Final Four erreicht.

Im Elite Eight warfen die topgesetzten Jayhawks die an zwei gesetzten Duke Blue Devils nach Verlängerung raus. In einer hochdramatischen und spektakulären Partie siegte Kansas am Ende mit 85:81.

"Ein unglaubliches Spiel. Eines der besten, wenn nicht sogar das beste, bei dem ich dabei war", sagte Jayhawks-Coach Bill Self nach dem dramatischen Erfolg seiner Mannschaft. (Das Final Four im Überblick)

Rüpel Allen vergibt Sieg

College-Rüpel Grayson Allen, in der Vergangenheit schon mit Aktionen wie Bein stellen aufgefallen, hatte für die Blue Devils die Chance schon in der regulären Spielzeit alles klar zu machen. Doch sein Korbleger-Versuch rollte wieder aus dem Ring und ebnete Kansas den Sieg in der Overtime und den Einzug ins Final Four nach San Antonio.

"Er war nah dran reinzugehen. Und er tat es nicht", meinte Allen über seine vergebene Siegchance.

Duo als Erfolgsgarant

Erfolgsgaranten für die Jayhawks waren Malik Newman, der alle 13 Punkte von Kansas in der Verlängerung erzielte und am Ende auf 32 Punkte kam, sowie Sviatoslav Mykhailiuk, der defensiv Duke-Star Marvin Bagley III in Schach hielt und sich zehn Rebounds schnappte.

"Seine Verteidigung war unglaublich. Obwohl Malik viele Punkte machte, hatte noch nie jemand ein besseres Spiel als Svi", zollte Kansas-Trainer Self seinem Schützling Respekt.

So war es Mykhailiuk zu verdanken, dass Bagley am Ende "nur" auf 16 Punkte kam und auch nur neun Würfe nehmen durfte.

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