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Terrell Robinson und die Berlin Rebels stellten die Dresden Monarchs im Hinspiel vor Probleme
Terrell Robinson und die Berlin Rebels stellten die Dresden Monarchs im Hinspiel vor Probleme © football-aktuell.de/Dirk Pohl
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München - Die Monarchs benötigen gegen die Rebels eine Revanche für das Hinspiel, um Platz zwei in der GFL Nord zu erreichen. Für die Unicorns könnte der Gruppensieg näher rücken.

Die Rückkehr mindestens auf Platz zwei in der GFL Nord und damit wieder ein Viertelfinale zu Hause war das erklärte Saisonziel der Dresden Monarchs für 2018. Die Kiel Baltic Hurricanes, die den Sachsen im vergangenen Jahr die Rolle der Kronprizen hinter Braunschweig abgeluchst hatten, stehen dem inzwischen auch längst nicht mehr im Weg.

Dafür aber die Berlin Rebels, die Anfang Juni in Berlin die Dresdener erstmals überhaupt in der GFL besiegen konnten. Für das Rückspiel am Sonntag im Heinz-Steyer-Stadion ist für die Monarchs nun die Revanche Pflicht - sonst ist Rang zwei nur noch mit Schützenhilfe anderer Klubs zu erreichen. Ganz abgesehen von der Chance, die dieses Jahr auch nicht immer sattelfesten Braunschweiger womöglich von Platz eins verdrängen zu können, was nur noch dem Sieger der Partie in Dresden zuzutrauen wäre. (SERVICE: Alle News zur GFL)

Monarchs verlängern mit Trainer

Die Monarchs haben im Vorfeld dieses Duells ihren Trainerstab zusätzlich motiviert: Der Vertrag mit Cheftrainer Ulrich Däuber wurde vorzeitig um zwei Jahre verlängert. "Wir sind sehr glücklich mit dem Konzept und der geleisteten Arbeit von Ulrich Däuber", erklärte Vereinsboss Sören Glöckner. "Gerade weil noch ein gutes Stück Weg in dieser Spielzeit vor uns liegt, wollen wir dem Trainer und der Mannschaft mit dieser Vertragsverlängerung unser Vertrauen aussprechen und auf Kontinuität setzen."

"Meine Vision mit der Mannschaft weiter verfolgen zu dürfen, ist großartig. Jetzt gilt es, Schwung für die Playoffs aufzunehmen. Und das werden wir", versprach Däuber dann auch gleich für den ersten Auftritt seines Teams nach fünf Wochen Pause.

Ulrich Däuber verlängerte als Cheftrainer bei den Dresden Monarchs
Ulrich Däuber verlängerte als Cheftrainer bei den Dresden Monarchs © football-aktuell.de/Brock

Unicorn wieder vor eigenen Fans

Schon sechs Wochen ist es her, dass die Fans des Titelverteidigers Schwäbisch Hall Unicorns ihr Team im heimischen Optima Sportpark anfeuern durften. Nach dem 12:9-Triumph in Frankfurt am letzten Sonntag gibt es am Samstag beim Spiel gegen die Ingolstadt Dukes wieder die Gelegenheit dazu. Der erste der zwei noch benötigten Siege zum Gruppensieg in der GFL Süd ist da greifbar.

"Wer will die Haller schon stoppen", fragt sich auch Dukes-Head-Coach Eugen Haaf vor der Partie. Im letzten Jahr hatte er seinem Team als Aufsteiger zwar mit einem Bündel von furiosen Trickspielzügen 53 Punkte in Schwäbisch Hall verschafft und trotz der 53:65-Niederlage für Aufsehen gesorgt.

Doch der Überraschungseffekt ist nun natürlich dahin, im Hinspiel in Ingolstadt waren die Unicorns beim 45:7 souverän, und vor allem ist ihre Verteidigung noch stärker geworden. In Frankfurt erlaubte sie vor allem per Laufspiel nichts (in der Summe war Frankfurts "Raumgewinn" am Ende gar im negativen Bereich). Eine schlechte Nachricht auch für die Gäste aus Ingolstadt, die in dieser Saison im Angriff primär vom Laufspiel leben.

Das Hinspiel bei den Ingolstadt Dukes war eine klare Sache für die Schwäbisch Hall Unicorns
Das Hinspiel bei den Ingolstadt Dukes war eine klare Sache für die Schwäbisch Hall Unicorns © football-aktuell.de/CS-Sportfoto

Heißer Kampf um Playoff-Plätze

Schwäbisch Halls Head Coach Jordan Neuman denkt dann auch schon über dieses Spiel hinaus: "Von nun an müssen wir in jedem Spiel ein Stückchen besser werden, um unseren besten Football zu spielen, wenn die Playoffs beginnen." Mit einem Auge blickt er nun, da die Vorherrschaft im Süden gesichert sein dürfte, bereits nach Dresden, Berlin und natürlich nach Braunschweig. Vizemeister New Yorker Lions reist am Sonntag als Favorit nach Köln zu den Cologne Crocodiles.

Die Kölner haben nun viermal in Folge gegen Teams des Spitzentrios verloren. Nach dem Spiel gegen Braunschweig und dem Trip nach Dresden in 14 Tagen haben sie diesen Part ihrer Saison überstanden - womöglich droht ihnen dann jedoch ein "Endspiel" um Platz vier und den Playoff-Einzug gegen die Potsdam Royals.

Auch in der GFL Süd könnte es am Ende noch zu einem solchen Entscheidungsspiel kommen - auch wenn Allgäu und Marburg nach Minuspunkten derzeit fünf Punkte vor Ingolstadt und Kirchdorf liegen. Die Marburger dürften daran diese Woche wenig ändern können. Denn die Erfahrungen des Hinspiels (63:7 für Frankfurt) und dazu die nach dem verlorenen Spitzenspiel wohl erst recht besondere Motivation von Samsung Frankfurt Universe im Hessen-Derby lassen für das Rückspiel am Sonntag in Marburg wenig für die Gastgeber erwarten. Ganz zum Schluss der Punktrunde müssen die Marburger noch nach Ingolstadt - noch ist nicht sicher, dass sie bis dahin schon ihr Endrundenticket gebucht haben.

SPORT1 baut GFL-Kooperation aus

Noch mehr American Football auf SPORT1: Deutschlands führende 360°-Sportplattform und die German Football League (GFL) bauen ihre im Frühjahr begonnene Kooperation aus.

Vor der exklusiven Free-TV-Liveübertragung des German Bowls XL am 13. Oktober, des Endspiels um die 40. Deutsche Meisterschaft im American Football, wird SPORT1 ab August jeden Mittwoch "Kick Off – Das GFL-Magazin" im Free-TV ausstrahlen.

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