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Salvador Perez (l.) darf nicht in seiner Heimat spielen
Salvador Perez (l.) darf nicht in seiner Heimat spielen © Getty Images
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Die MLB verbietet ihren Stars Einsätze in Venezuela und beruft sich dabei auf das US-Wirtschaftsembargo. Eine private Rückkehr in das Land ist aber möglich.

Die Major League Baseball will ihren Spielern Einsätze in venezolanischen Profiligen verbieten. Dies berichtet das Wall Street Journal.

Die MLB beruft sich dabei auf das US-Wirtschaftsembargo gegen den sich in der Dauerkrise befindenden südamerikanischen Staat.

Das Verbot soll sowohl für Spieler der MLB wie auch aus unteren Klassen gelten. Gleichwohl sollen venezolanische Profis in ihr Heimatland zurückkehren dürfen, ohne Probleme bei folgenden Einreisen in die USA befürchten zu müssen.

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Baseball ist im von großen politischen und wirtschaftlichen Krisen gebeutelten Venezuela der noch vor Fußball populärste Sport. 68 Spieler des Landes stehen bei den 30 MLB-Klubs unter Vertrag, Dutzende in den unteren Profiligen. Bislang war es üblich, dass besonders Minor-League-Profis in den Pausen der US-Klassen in der heimischen Liga antraten.

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Bereits im April hatte die US-Regierung unter Präsident Donald Trump den MLB-Teams untersagt, Spieler direkt aus Kuba zu verpflichten. Auch dieses Land unterliegt Sanktionen aus Washington.

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