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Kevin Durant wechselte 2016 von Oklahoma City zu den Golden State Warriors
Kevin Durant wechselte 2016 von Oklahoma City zu den Golden State Warriors © Getty Images
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Gegen die Cleveland Cavaliers bauen die Golden State Warriors ihre Auswärtsserie aus. Danach gibt es in der Kabine aber eine kalte Dusche für den Gewinner.

Spitzenspiel verloren, Probleme in der Gästekabine bei der Wasserversorgung - für die Cleveland Cavaliers kommt es derzeit knüppeldick.

In der Neuauflage der letztjährigen NBA-Finals unterlag das Team um Superstar LeBron James den Golden State Warriors mit 108:118. 

Damit verloren die Cavs bereits das vierte Spiel in Folge. Für den Titelverteidiger aus Kalifornien war es indes bereits der 13. Auswärtserfolg in Serie. (Spielplan und Ergebnisse der NBA)

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Durant trumpft auf

Großen Anteil am Erfolg der Warriors hatte Forward Kevin Durant, der gegen den Meister von 2016 wieder mächtig aufdrehte. Am Ende bescherte er seinem Team 32 Punkte, wusste aber auch mit seinen Pässen (acht Assists), seinen schnellen Händen (drei Steals) und einer starken Defense zu überzeugen.

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"Zu Hause relaxen wir jetzt ein wenig", sagte Durant nach der Partie und verwies anschließend auf die starke Bilanz in fremden Stadien: "Das sind wir, wenn wir auswärts spielen." Nachdem es für den 29-Jährigen mit den Oklahoma City Thunder gegen die Cavs nur selten zum Sieg reichte (vier Siege in 21 Spielen), liest sich die Statistik mit den Warriors um einiges besser (sechs Siege in acht Spielen).

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Dabei starteten die Hausherren stark in die Partie und trafen acht ihrer ersten zehn Würfe. Zur Pause stand sogar die höchste Halbzeit-Führung seit der Rückkehr von James gegen die Warriors (64:57). 

Das half am Ende jedoch nichts. Denn besonders Stephen Curry (23 Punkte, acht Assists) und Durant ließen Cleveland zunehmend verzweifeln und legten im dritten Viertel gemeinsam 24 Zähler auf. Insgesamt erspielte sich der amtierende Meister die besseren Würfe und traf diese auch sicherer. 

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Katastrophales Schlussviertel 

Zwar verbuchte James 32 Punkte (16 davon im ersten Viertel), acht Rebounds, vier Blocks und überzeugte mit einer starken Wurfquote (12/18). Das reichte gegen das stark aufgelegte Duo jedoch nicht. Auch, weil er sich acht Turnover leistete. 

Im Schlussviertel entglitt den Cavaliers das Spiel letztlich komplett. In knapp sechs Minuten erzielten sie lediglich zwei Zähler und mussten zusehen, wie die Warriors am Ende als Sieger vom Parkett schritten. 

"Es wirkte so, als würde der Ring kleiner und kleiner", klagte James nach der Niederlage und ergänzte: "Aber ich bin mit unserem Einsatz zufrieden." 

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Trotz der Negativserie bleiben die Gastgeber weiter auf Rang drei der Eastern Conference, hinter den Boston Celtics und den Toronto Raptors. (Alle Tabellen der NBA im Überblick)

Golden State thront unterdessen weiter auf dem ersten Platz im Westen. Erst neunmal gingen sie in ihren 45 Saisonspielen als Verlierer vom Parkett. Lediglich die Houston Rockets (30-12), die sich allerdings überraschend bei den Los Angeles Clippers mit 102:113 geschlagen geben mussten, können bei dieser Statistik noch annähernd mithalten.

Kalte Dusche für Warriors

Der amtierende Champion musste nach seinem Sieg jedoch etwas leiden. Denn in der Dusche der Gästekabine gab es kein warmes Wasser.

"Jemand muss LeBron rufen", sagte Warriors-Superstar Kevin Durant und hoffte wegen des Brausen-Notstands auf Hilfe durch Cavs-Ikone LeBron James - es half nichts.

Die Spieler nahmen den Vorfall in der Quicken Loans Arena mit Humor und vermuteten hinter dem Problem keine Vergeltung für ihren Auswärtssieg beim Vizemeister. Schön war es dennoch nicht, Durant und sein Teamkollege Draymond Green trugen beim verlassen der Arena mehrere Bekleidungsschichten. 

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