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Portland Trail Blazers v Cleveland Cavaliers
LeBron James (r.) soll sich mit den Bossen verkracht haben © Getty Images
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München - Die Krise bei den Cleveland Cavaliers geht weiter: Gegen Orlando zeigt das Team eine peinliche Vorstellung. Zwischen den Bossen und LeBron James kracht es.

Was ist nur mit dem letztjährigen NBA-Finalisten Cleveland Cavaliers los?

Nach einer teils peinlichen Vorstellung unterlag das Team um LeBron James den Orlando Magic klar mit 98:116 (67:51). (Spielplan der NBA) Dazu tauchten zuletzt Meldungen von einem Überwürfnis des Superstars mit den Verantwortlichen der Franchise auf.

Gegen die Magic führten die Cavs zwischenzeitlich bereits mit stolzen 21 Punkten - doch in der zweiten Hälfte brach das Team um den viermaligen MVP James komplett ein.

Im vierten Viertel blieben die Cavaliers sogar sechseinhalb Minuten ohne Korberfolg und erzielten insgesamt lediglich neun Punkte. Auch James passte sich der schlechten Leistung an und lieferte nach der Pause null Rebounds und null Assists ab. 

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Treueschwur von James nur öffentlich?

Nach der Partie kündigte er an, zumindest die Saison auf alle Fälle bei den Cavaliers beenden zu wollen: "Ich schulde es meinen Teamkollegen die Saison hier zu beenden - unabhängig davon, wie es enden mag. Ich werde meine No-Trade-Klausel niemals waiven."

Doch hinter den Kulissen brodelt es offenbar. Wie The Athletic berichtet, soll es in den letzten Wochen mehrmals zu Streitereien zwischen James und den Verantwortlichen gekommen sein.

Weiter hat James demnach sogar zwei Führungskräfte in einem Team-Meeting Ende Januar angebrüllt. Die Cavs sollen in dieser Saison öfter einmal die Forderungen von James ignoriert haben - unter anderem beim Trade von Kyrie Irving nach Boston.

Geschichte macht James Hoffnung

Was James Hoffnung machen könnte: Es ist erst das zweite Mal in seiner Karriere, dass sein Team mehr als einmal in einer Saison eine 20-Punkte-Führung aus der Hand gibt. 

Zuletzt passierte das 2010/2011 mit den Miami Heat. Am Ende erreichte Miami dennoch das Finale, unterlag dort aber den Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki.

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Bereits im Spiel zuvor hatten die zurzeit oftmals desolat auftretenden Cavs mit 32 Punkten Unterschied verloren - damals ging es mit den Houston Rockets jedoch zumindest gegen einen guten Gegner.

Simmons auf Augenhöhe mit Cavs

Orlando, das zu Beginn der zweiten Hälfte zehn Würfe in Folge traf, gewann dagegen zum ersten Mal seit Anfang November wieder einmal zwei Spiele in Folge.

Bei den Magic ragte Jonathon Simmons heraus, der neben 34 Punkten auch sieben Rebounds zum Erfolg beisteuerte. Simmons erzielte dabei mit 29 Punkten in der zweiten Hälfte fast genauso viele Punkte wie das komplette Team der Cavaliers (31 Punkte).

Trotz der Niederlage liegen die Cleveland Cavaliers noch knapp vor den Washington Wizards auf Rang drei in der Eastern Conference. Orlando konnte durch den Erfolg den vorletzten Platz im Osten vor den Atlanta Hawks behaupten. (Tabelle der NBA)

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