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Dirk Nowitzki geht im Herbst höchstwahrscheinlich in seine 21. Saison bei den Dallas Mavericks
Dirk Nowitzki steht vor seiner 21. NBA-Saison © Getty Images
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Die 20. NBA-Saison war nicht die letzte von Dirk Nowitzki. Der Star der Dallas Mavericks schafft auf einer PK endgültig Klarheit über seine Zukunft.

Die schon jetzt legendäre NBA-Karriere von Dirk Nowitzki ist noch nicht beendet.

Vor dem abschließenden Saisonspiel der Dallas Mavericks gegen die Phoenix Suns, in dem die Texaner mit einer absoluten B-Mannschaft mit 97:124 untergingen, gab der am Knöchel verletzte Superstar auf einer Pressekonferenz bekannt, dass er auch im kommenden Jahr das Mavericks-Trikot tragen wird.

"Deswegen habe ich mich der Operation unterzogen, um früh mit der Reha anzufangen. Ich plane, zurückzukommen", sagte Nowitzki. "Ich habe immer gesagt, dass ich meinen Zwei-Jahres-Vertrag erfüllen will, wenn möglich. Ich habe nichts gesehen in diesem Jahr, das mich davon abhält."

"Möchte Mavs durch harte Zeit helfen"

Er wolle zwar noch abwarten, wie der Heilungsprozess in nächsten Wochen verläuft, hat aber eine 21. Saison fest im Blick. Das freut auch seinen Trainer.

"Ich könnte mir nicht vorstellen, ohne Dirk hier zu sein. Ich bin sehr erleichtert, dass es so aussieht, dass er zurückkommt", sagte Rick Carlisle: "Das sind großartige Neuigkeiten."

Ein Motiv für seinen Verbleib lieferte Nowitzki gleich nach: "Ich möchte den Mavs durch die harte Zeit helfen." Obwohl die Mavs zwei Jahre in Folge die Playoffs verpassten, ist "Dirkules" nämlich optimistisch: "Wir haben viele interessante junge Spieler, die eines Tages Eckpfeiler der Franchise sein können."

Duell der B-Teams

Zum Saisonabschluss gegen Phoenix fehlte der erfolgreichste europäische NBA-Spieler der Geschichte nach seiner Knöchel-OP. In der Starting Five der Mavericks fand sich ohnehin kein einziger arrivierter Spieler. Nationalspieler Maxi Kleber kam immerhin von der Bank und erzielte in 15 Einsatzminuten zehn Punkte.

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Topscorer der Partie war Suns-Rookie Alec Peters, der mit 36 Punkten seinen Karrierebestwert in ungeahnte Höhen schraubte. Bislang waren dem Power Forward lediglich maximal acht Punkte in einem Spiel gelungen.

Auch die Suns verzichteten im Kampf um eine gute Draft-Position auf ihre Star-Spieler, standen aber schon vor der Partie als schlechtestes Team der NBA fest und konnten sich den Sieg zum Saisonabschluss damit "leisten".

"Ich bin müde", kommentierte Dallas' Coach Rick Carlisle die derbe Pleite im letzten Saisonspiel, die sich letztlich aber auszahlen könnte.

Mit 24 Siegen bei 58 Niederlagen beenden die Mavericks die Saison als dritt schlechtestes Team der Liga. Dennis Schröders Atlanta Hawks weisen nach der abschließenden Niederlage gegen Philadelphia zwar die selbe Bilanz auf, liegen im direkten Vergleich gegen Dallas allerdings vorn. (SERVICE: Die NBA-Tabellen)

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Schlechter sind nur die Memphis Grizzlies (22-59) und eben Phoenix (21-61).

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