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München - Es ist entschieden: Die Los Angeles Lakers gewinnen das Rennen um LeBron James. Die Vertragsdauer überrascht. Seine Entscheidung löst eine Kettenreaktion aus.

Das ging jetzt schneller als erwartet: LeBron James hat sich für einen Wechsel zu den Los Angeles Lakers entschieden - und das nur kurz nachdem sich seine Berater mit den Philadelphia 76ers getroffen hatten und noch bevor die Lakers einen weiteren Superstar an Bord geholt haben.

Der NBA-Superstar wird dort einen Vierjahresvertrag unterschreiben, der ihm rund 154 Millionen Dollar einbringt. Das teilte sein Management mit.

Die Länge des Deals ist unerwartet, da allgemein erwartet wurde, dass der 33-jährige James einen Vertrag mit kürzerer Laufzeit unterzeichnet, um sich alle Optionen offen zu halten.

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Zuvor hatte der 14-malige Allstar eine hochdotierte Option auf Vertragsverlängerung bei den Cleveland Cavaliers abgelehnt, die er 2016 zum einzigen Meistertitel ihrer Franchise-Geschichte geführt hatte.

Cavaliers verabschieden LeBron

Die Cavs verabschiedeten ihren Superstar mit pathetischen Worten.

Bezugnehmend auf den Titelgewinn vor zwei Jahren erklärte Mehrheitseigner Dan Gilbert: "Nichts davon wäre passiert, wenn LeBron James nicht zugestimmt hätte, nach Hause zu kommen und die Cavaliers in das gelobte Land zu führen. Das gesamte Cavaliers-Franchise bedankt sich bei LeBron für diesen wertvollen Moment und für all die spannenden Momente, die er uns beschert hat."

James selbst gab zunächst keinen öffentlichen Kommentar zu seinem spektakulären Wechsel ab.

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James-Wechsel löst Kettenreaktion aus

Wenig überraschend löste die Bekanntgabe vom Wechsel James' eine Kettenreaktion aus. Zunächst stimmte Kentavious Caldwell-Pope einem neuen Einjahresvertrag über zwölf Millionen Dollar zu.

Kurz darauf entschied sich ausgerechnet der vermeintliche Erzfeind von James, Lance Stephenson, dazu, ebenfalls bei den Lakers einen Einjahresvertrag über 4,5 Millionen Dollar zu unterschreiben. Mit Stephenson war James in den Spieler öfter aneinander geraten. Unter anderem hatte dieser ihm ins Ohr geblasen.

Und die guten Nachrichten für die Lakers sollten nicht aufhören: Center JaVale McGee entschied sich gegen einen Verbleib bei den Golden State Warriors und folgte ebenfalls James zu den Lakers.

Viel wichtiger für James wird es aber sein, dass sich ihm ein weiterer Superstar anschließt. Wunschspieler Kawhi Leonard will laut Adrian Wojnarowski von ESPN zu den Lakers, doch dazu müssen sich diese mit den San Antonio Spurs über einen Trade einig werden.

Wagner wird Teamkollege von LeBron

In Los Angeles trifft James auf den deutschen Rookie Moritz Wagner (21), der Ende Juni im Draft in der ersten Runde von den Lakers ausgewählt wurde.

Der einstige Klub von NBA-Superstars wie Earvin "Magic" Johnson, Kareem Abdul-Jabbar, Kobe Bryant oder Shaquille O'Neal befindet sich allerdings seit Jahren im sportlichen Dauertief.

James hatte Cleveland in den vergangenen vier Spielzeiten jeweils ins NBA-Finale geführt. In den vier Duellen mit den Golden State Warriors war Cleveland allerdings nur einmal siegreich.

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James hadert mit Cavs-Mitspielern

Besonders in der abgelaufenen Finalserie (0:4) haderte James, der konstant einer der besten Punktesammler der NBA ist und zahlreiche Ligarekorde hält, mehrfach mit seinen Teamkollegen.

James hatte 2010 die Cavs zum ersten Mal verlassen. Mit den Miami Heat gewann der zweimalige Olympia-Goldmedaillengewinner in der Folge drei Meistertitel in vier Jahren.

2014 kehrte er dann unter großen Ovationen in seine Heimat nach Cleveland zurück. James ist in der Stadt Akron, welche 50 Kilometer südlich von Cleveland liegt, aufgewachsen.

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