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Dirk Nowitzki (l.) und Jason Kidd gewannen 2011 zusammen den NBA-Titel
Dirk Nowitzki (l.) und Jason Kidd gewannen 2011 zusammen den NBA-Titel © Getty Images
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Jason Kidd erklärt, wie ihn Dirk Nowitzki einst aus der Fassung brachte. Die Basketball-Legende schwärmt zudem vom deutschen Superstar.

Jason Kidd wurde am Samstag in die Basketball Hall of Fame aufgenommen.

Der frühere Point Guard und heutige Trainer wurde wie auch weitere Legenden wie Steve Nash oder Grant Hill geehrt. Bei der Zeremonie mit dabei war auch Dirk Nowitzki, mit dem Kidd 2011 den NBA-Titel gewann.

Bereits bei seiner Rede in Springfield/Massachusetts hatte Kidd einige Anekdoten parat, in einer ausführlichen Story in der Players Tribune plauderte Kidd aber aus dem Nähkästchen – und erklärte, wie sehr Nowitzki ihn besonders mit einer Aussage verblüffte.

Nowitzki mit kuriosem Rat an Kidd

Kidd stieß 2008 zu den Dallas Mavericks, die von Nowitzki angeführt wurden. Der Spielmacher ließ in puncto Spielübersicht und Passfähigkeiten kaum Wünsche offen, doch sein Shooting war über seine Karriere hinweg ausbaufähig. Also fragte er Nowitzki, bekanntermaßen einer der besten Schützen der Liga-Historie, nach einem Rat.

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"Was ist dein Geheimnis beim Werfen?", fragte Kidd den deutschen Superstar. Die folgende Antwort bezeichnete Kidd als "den wildesten Ratschlag meines kompletten Lebens. Es ergab überhaupt keinen Sinn für mich."

Zunächst erklärte Nowitzki, wie Kidd seine Finger, Arme und Füße spreizen und wie er den Ball abwerfen solle. Soweit, so gut. Der Schlüssel beim Werfen sei es allerdings, zu atmen.

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"Okay Dirk, ich verstehe", erinnerte sich Kidd. "Nein, durch die Augen. Atme durch die Augen", erwiderte Nowitzki. Kidd fühlte sich wie im falschen Film. "Durch die Augen atmen? Ich wusste nicht, was ich antworten soll. Vielleicht spielte er mir einen Streich?" Es sei einer dieser Tage gewesen, die man niemals vergesse.

Allerdings sage diese Geschichte auch viel über Nowitzki aus. Zum einen, dass er ein "lustiges, deutsches Genie" sei. Zum anderen, dass er immer in der Halle war. "Er hat Basketball wie eine Wissenschaft behandelt. Er war immer bescheiden. Ein großartiger Teamkollege. Und auf dem Feld, Mann, da ist Dirk ein Killer."

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