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38 Punkte von James Harden reichten den Houston Rockets nicht zum Sieg
38 Punkte von James Harden reichten den Houston Rockets nicht zum Sieg © Getty Images
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Eindrückliche Performance von James Harden. Der Superstar der Houston Rockets holt bei der Pleite gegen die Magic zwei Rekorde ein. Positiv wie negativ.

Rekord-Abend von James Harden.

Der Point Guard der Houston Rockets schnappte sich bei der 109:116-Pleite gegen die Orlando Magic gleich zwei Rekorde. Einen positiven und einen negativen.

Mit 38 Punkten, neun Rebounds und zwölf Assists legte der 29-Jährige ein Double-Double auf das Parkett. Zum nun bereits 16. Mal in Folge erzielte Harden in einem NBA-Spiel mehr als 30 Punkte. Dies war zuvor nur Kobe Bryant in der Saison 2002/03 geglückt. Wirft Harden im nächsten Rockets-Spiel gegen die Memphis Grizzlies erneut mehr als 30 Zähler, ist er alleiniger Rekordhalter. 

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Miese Quote bei Harden

So beeindruckend diese Serie auch ist, so miserabel war die Dreier-Quote des Superstars. Nur einer von 17 Dreier-Versuchen landete am Ende im Korb. Harden zog damit mit Damon Stoudamire gleich. Dieser verpasst einmal ebenfalls 16 Dreier in einem Spiel. Mit 5,9 legte Harden die schlechteste Dreier-Quote in der Geschichte der NBA bei mindestens 15 Dreier-Versuchen in einem Spiel auf. 

Bei den Magic war die Achtung vor der Leistung des Point Guards dennoch groß.

"Der Kerl ist wahnsinnig. Insgesamt haben wir einen guten Job gemacht, doch am Ende hatte er trotzdem 38 Punkte", sagte Orlando-Guard Evan Fournier nach dem Sieg seiner Mannschaft. Der Franzose war wahrlich nicht zu beneiden, denn häufig kam ihm die Aufgabe zu, Harden zu verteidigen. "Das war richtig anstrengend."

Magic gewinnen in der Schlussphase

Anstrengungen, die sich aber dennoch gelohnt haben. Dank einer starken Schlussphase, in der die Magic in den letzten vier Minuten mit einem 14:4-Lauf die Entscheidung herbeiführen konnten, gewann Orlando das zweite Spiel in Serie und bleibt als Neunter in Schlagdistanz zum letzten Playoff-Platz im Osten. (Service: Tabellen der NBA)

Neben Harden avancierten Austin Rivers mit 25 Punkten und Clint Capela mit 17 Punkten und 10 Rebounds zu den besten Scorern der Rockets. Letztlich kam jedoch gerade von der Bank zu wenig Unterstützung, um sich gegen die Magic durchzusetzen. "Du kannst dich nicht jeden Abend darauf verlassen, dass Harden der Super-Man ist", sagte Houston-Coach Mike D'Antoni nach der Begegnung. "Wir brauchen die Unterstützung von anderen Spielern."

Ausgeglichenheit als Schlüssel für Orlando

Das ausgeglichenere Team wurde am Ende mit dem Sieg belohnt. Nikola Vucevic und Aaron Gordon führten die Orlando Magic mit je 22 Punkten an, Evan Fournier war mit 19 Punkten der drittbeste Werfer.

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Obwohl die Rockets fast über die gesamte Spieldauer führten, waren die Magic im entscheidenden Moment zur Stelle und konnten sich in den letzten Minuten absetzen. Terrence Ross avancierte zum entscheidenden Mann der Schlussphase, als er sein Team mit sechs aufeinanderfolgenden Punkten auf die Siegerstraße führte. Der Magic-Forward kam von der Bank und erzielte starke 17 Punkte.

Die Houston Rockets empfangen als nächstes die Memphis Grizzlies, die Orlando Magic reisen zum Auswärtsspiel bei den Detroit Pistons. 

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