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Kevin Durant schimpft über den Schiedsrichter im Spiel gegen die Timberwolves
Kevin Durant schimpft über den Schiedsrichter im Spiel gegen die Timberwolves © Getty Images
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Die Golden State Warriors müssen um den ersten Platz im NBA-Westen bangen: Der Meister verliert - und ärgert sich über einen umstrittenen Pfiff.

Bittere Niederlage für die Golden State Warriors: In der Overtime gewann Minnesota dank eines Freiwurfs von Karl-Anthony Towns - eine halbe Sekunde vor Schluss.

Die Warriors regten sich nach dem Spiel über die Schiedsrichterleistung auf. Vier Sekunden vor Ende der Overtime schnappte sich Kevin Durant den Ball und setzte zu einem Dreierwurf an. Referee Marat Kogut aber sah ein Foul von Timberwolves-Spieler Keita Bates-Diop - vor der Wurfbewegung.

Warriors wüten gegen den Schiedsrichter

Statt drei Freiwürfen zum möglichen Ausgleich, erhielt Golden State lediglich einen Einwurf. Stephen Curry sorgte schließlich mit einem schwierigen Dreier für den zwischenzeitlichen Ausgleich.

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Für Warriors-Trainer Steve Kerr eine "unverständliche" Entscheidung. "Ich habe gerade das Replay angeschaut. Er hat ihn geschnappt und geworfen - es ist ein Vier-Punkte-Spiel. Ich weiß nicht, was ich sonst dazu sagen soll. Du nimmst den Ball, wirfst und du wirst gefoult - du wirst in jeder Liga gefoult."

Durant: Referee war "der beste Spieler"

Die nächste - noch strittigere - Entscheidung: Mit einer halben Sekunde auf der Uhr pfiff der Offizielle dafür Durant zurück, ebenfalls für ein angebliches Foul. Durant lehnte sich gegen Karl-Anthony Towns, doch der Lob hätte ihn wohl nicht erreicht. Die Warriors tobten.

Durant sagte nach der Partie über den Referee: "Er war der beste Spieler auf dem Feld heute. Er ist so gut mit seiner Pfeife - er wusste, dass sie mich foulen würden, also hat er es gepfiffen, bevor ich den Ball warf. Er ist einer der besten Schiedsrichter aller Zeiten."

Curry steuerte zum Spiel 37 Punkte, drei Rebounds und fünf Assists bei, Durant weitere 23 Punkte, zwölf Rebounds und sieben Assists.

Nuggets holen auf

Durch die Niederlage der Warriors haben die Denver Nuggets in der Western Conference aufgeschlossen. Die Stärke der Nuggets bekam nun auch Oklahoma City Thunder zu spüren. Das Team um Dennis Schröder unterlag mit 105:115. Denver gewann alle vier Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison - beide könnten in den Playoffs erneut aufeinandertreffen. Ein Hoffnungsschimmer: Vollkommen chancenlos war OKC keineswegs.

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Zur Halbzeit führte Denver knapp mit 56:52. Jamal Murray hatte 13 Punkte beigesteuert, Nikola Jokic zwölf bis dahin. Erst im vierten Viertel zeigten die Nuggets, wie sie den Turbo auch spät noch zünden können. Mit einem 14-Punkte-Vorsprung ging es in die Schlussminuten.

Westbrook und Murray beste Spieler

OKC-Topstar Russell Westbrook wurde im vierten Viertel hart gefoult und ging zu Boden, was sich aber nicht als schlimmere Verletzung herausstellte. Er kommt auf 27 Punkte, neun Rebounds und neun Assists. Paul George steuerte 25 Punkte, neun Rebounds und vier Assists bei.

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Bei den Nuggets waren Murray und Jokic die Topspieler. Murray machte 27 Punkte, fünf Rebounds und neun Assists. Jokic kommt auf 23 Punkte, 16 Rebounds und drei Assists.

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