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Eine Legende wird 60! Earvin "Magic" Johnson gilt als einer der besten Basketballer aller Zeiten. Als Spieler hat er alles gewonnen, was man nur gewinnen kann
Eine Legende wird 60! Earvin "Magic" Johnson gilt als einer der besten Basketballer aller Zeiten. Als Spieler hat er alles gewonnen, was man nur gewinnen kann © Getty Images
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Magic Johnson gibt aus heiterem Himmel seinen Rücktritt als Präsident der Los Angeles Lakers bekannt. Nicht einmal der Besitzerin teilt er dies zuvor mit.

Was ist nur in der NBA los?

Am gleichen Abend, an dem Dirk Nowitzki sein Karriereende – anders als angekündigt – in seinem letzten Heimspiel bekannt gegeben hat, trat Magic Johnson als Teampräsident der Lakers zurück.

Völlig überraschend – offenbar sogar für die Lakers-Verantwortlichen – verkündigte die NBA-Legende dies auf der Pressekonferenz vor dem letzten Saisonspiel gegen die Portland Trail Blazers, welches Los Angeles knapp mit 101:104 verlor.

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Magic informiert Lakers-Besitzerin nicht

Lakers-Besitzerin Jeanie Buss hatte der 59-Jährige seine Entscheidung jedenfalls nicht mitgeteilt. "Jemand muss das noch meinem Boss sagen, denn ich wusste, dass ich es ihr nicht von Angesicht zu Angesicht sagen könnte. Ich konnte es nicht ertragen, es ihr zu sagen", sagte Johnson.

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Nach nur 26 Monaten wirft Johnson also die Brocken hin und nennt auch sogleich den Grund für seinen Rücktritt: "Ich bin ein freier Vogel und mir wurden Handschellen angelegt. Und das mag ich nicht. Ich will wieder Spaß haben."

An Buss lag es aber demnach nicht, dass er zuletzt keinen Spaß mehr hatte. "Es ist hart, wenn man eine Person so sehr liebt, wie ich Jeanie liebe", sagte Johnson, der sein gutes Verhältnis zu ihr "für immer bewahren möchte."

Trotz LeBron: Lakers verpassen erneut Playoffs

Also war vielleicht doch der ausbleibende Erfolg schuld? Obwohl Superstar LeBron James sich im Sommer der Franchise angeschlossen hatte, verpassten die Lakers bereits zum sechsten Mal in Serie die Playoffs.

Doch an Johnson wurden, zumindest öffentlich, nie Zweifel geäußert. Stattdessen gab es Gerüchte, dass Trainer Luke Walton entlassen werden soll. 

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Johnson wünscht den Lakers jedenfalls nur das Beste. "Es ist hart, wenn du eine Organisation so sehr liebst, wie ich diese Organisation liebe", sagte er unter Tränen.

Da die Lakers vor einem richtungsweisenden Sommer stehen, indem sie um starke Zugänge wie Anthony Davis kämpfen, sollte ein Nachfolger besser schnell gefunden werden – falls James dies nicht gleich selbst übernehmen will.

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