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Luke Walton war drei Jahre Trainer der Los Angeles Lakers
Luke Walton war drei Jahre Trainer der Los Angeles Lakers © Getty Images
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Luke Walton ist nicht länger Trainer der LA Lakers. Wie das Franchise mitteilt, gehen beide Parteien in beiderseitigem Einvernehmen künftig getrennte Wege.

Die Los Angeles Lakers ziehen aus der schwachen Saison Konsequenzen und haben sich in beiderseitigem Einvernehmen von Trainer Luke Walton getrennt.

"Wir möchten Luke für seinen engagierten Einsatz in den letzten drei Jahren danken", sagte General Manager Rob Pelinka. "Wir wünschen Luke und seiner Familie viel Glück bei der Weiterentwicklung."

Die Lakers hatten trotz der Verpflichtung von LeBron James als Zehnter in der Western Conference zum sechsten Mal in Serie die Qualifikation für die Playoffs verpasst. Aufgrund anhaltender Leistenprobleme hatte der Superstar nach dem feststehenden Aus die Saison bereits sechs Spiele vor dem Ende vorzeitig beendet.

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Walton gewinnt als Spieler zwei Titel mit LA

Walton, der als Spieler 2009 und 2010 mit den Lakers den Titel gewonnen hatte, war seit der Spielzeit 2016/2017 als Trainer in Los Angeles tätig. "Diese Franchise und diese Stadt werden für mich und meine Familie immer etwas Besonderes sein", sagte der 39-Jährige.

Als Favorit auf die Nachfolge gilt Tyronn Lue. Der 41-Jährige war als Spieler bei den Lakers aktiv und bereits bei den Cleveland Cavaliers Coach von LeBron James, galt dabei aber bisweilen eher als dessen Marionette. Auch Monty Williams werden gute Chancen eingeräumt. Der 47-Jährige ist aktuell Assistenztrainer bei den Philadelphia 76ers. Mit James arbeitete er beim Nationalteam zusammen.

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Am Dienstag war bereits Iidol Earvin Magic Johnson als Präsident zurückgetreten. Seit dem Abschied von Rekordtrainer Phil Jackson vor acht Jahren suchen die Lakers zum fünften Mal nach einem neuen Headcoach.

Kerr bedauert Entscheidung der Lakers

Derweil zeigte sich Warriors-Coach Steve Kerr enttäuscht von der Entlassung seines Trainerkollegen. "Ich bin enttäuscht für Luke. In diesem Job, als Coach in der NBA, ist man zu 100 Prozent von den Umständen abhängig - der Stärke seiner Organisation, der Dynamik, der Einheit. Alles muss in Ordnung sein. Wenn nicht - wie wir es bei den Lakers erlebt haben - dann gibt es Opfer, und normalerweise ist der Trainer der erste.

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Zugleich brachte der dreimalige Meister-Trainer seine Anerkennung für Walton zum Ausdruck. "Sie verlieren einen der besten Menschen in der NBA, sie verlieren einen Mann, der das Spiel besser kennt, als jeder, den ich je getroffen habe. Sie verlieren jemanden, an den die Spieler glauben, für den sie spielen wollen", sagte er. 

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