vergrößernverkleinern
Den Philadelphia 76ers um Jimmy Butler (m.) gelang in Spiel zwei gegen die Nets ein historisches drittes Viertel
Den Philadelphia 76ers um Jimmy Butler (m.) gelang in Spiel zwei gegen die Nets ein historisches drittes Viertel © Getty Images
Lesedauer: 3 Minuten
teilenE-MailKommentare

Den Philadelphia 76ers gelingt in der Playoff-Serie gegen die Brooklyn Nets der erste Sieg. Mit einem NBA-Rekord im dritten Viertel beeindruckt das Team.

Was für eine Vorstellung der Philadelphia 76ers!

Während Philly im ersten Spiel der Playoff-Serie gegen die Brooklyn Nets noch mit einer eher mäßigen Leistung und einem Handy-Eklat auf sich aufmerksam machte, hat sich das Blatt in Spiel zwei vollkommen gewendet. (Spielplan der NBA-Playoffs)

DAZN gratis testen und die NBA-Playoffs live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Anzeige

Im zweiten Heimspiel nacheinander gelang dem Team von Trainer Brett Brown ein 145:123-Sieg. Vor allem im dritten Viertel erlebten die Zuschauer im Wells Fargo Center Historisches. 

Sage und schreibe 51 Punkte brachten die Sixers im Abschnitt nach der Pause auf das Scoreboard. Philadelphia egalisierte damit den Rekord der Los Angeles Lakers aus dem Jahr 1962 für die meisten Punkte eines Teams in einem Viertel eines Playoff-Spiels. 

Simmons mit starker Vorstellung

Vor allem einem Spieler war es zu verdanken, dass Philly in der Playoff-Serie der 1:1-Ausgleich gelang. Der australische Point Guard Ben Simmons verbuchte gegen die Nets ein Triple-Double aus 18 Punkten, zehn Rebounds und zwölf Assists. 

Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM

Auch Superstar Joel Embiid war erfolgreich. Mit 23 Zählern war er bester Schütze seines Teams, zudem gelang ihm mit zehn Rebounds ein Double-Double. Allerdings war dem Center anzumerken, dass er aktuell noch nicht zu 100 Prozent fit ist.

Zudem verursachte Embiid großen Wirbel, als er kurz vor der Pause seinen Gegenspieler Jarrett Allen bei einem Spin-Move den Ellenbogen ziemlich wuchtig in dessen Gesicht rammte. Eine Ejection bekam der 25-Jährige dafür nicht. 

Bei den Nets, bei denen vier von fünf Startern nur einstellig punkteten, war Spencer Dinwiddie mit 19 Punkten bester Schütze.

Meistgelesene Artikel

Sixers gelingt Mega-Lauf

Dass am Ende der Partie ein derart hoher Vorsprung auf der Anzeigetafel stehen würde, damit war zu Pause nicht zu rechnen. Nach den ersten beiden Vierteln lagen die Sixers lediglich mit einem Punkt in Führung, ehe im dritten Abschnitt ein 21:2-Lauf innerhalb von vier Minuten die Partie auf den Kopf stellte. 

Jetzt aktuelle NBA-Fanartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE

Trotz der starken Vorstellung gab es für das Team von Trainer Brett Brown einen Schreckmoment. In einem Duell mit Nets-Forward Rondae Hollis-Jefferson trat dieser Joel Embiid auf den Fuß. Embiid verließ im Anschluss das Spielfeld und hielt sich auf der Bank seinen Knöchel. Nach der Begegnung gab er gegenüber Journalisten aber Entwarnung.

Zuvor war es ebenfalls Embiid, der in Partie eins für Wirbel sorgte, als er gemeinsam mit Teamkollege Amir Johnson auf dessen Handy schaute, anstatt die Partie zu verfolgen.

In der Nacht auf Freitag geht es in Brooklyn mit der dritten Partie der Serie weiter. 

Nächste Artikel
previous article imagenext article image