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Der Wirbel um Rapper Drake nimmt kein Ende. Beim Auftakt der NBA-Finals liefern sich der Raptors-Edelfan und Warriors-Star Draymond Green ein Wortgefecht.

Der Wirbel um Rapper Drake nimmt weiter kein Ende.

Am Rande des Auftakts der NBA-Finals zwischen den Toronto Raptors und den Golden State Warriors kam es zu einem Wortgefecht zwischen dem glühenden Raptors-Fan und Warriors-Forward Draymond Green. Darauf angesprochen sagte Green: "Es war nicht wirklich eine Rauferei, denn ich habe ihn nicht geschlagen und er mich nicht, oder ich habe ihn nicht geschubst und er mich nicht."

Sie hätten geredet und sich ein wenig angeschnauzt, aber "ich würde es nicht unbedingt als Rauferei bezeichnen. Es war nicht das, was ich unter einer Rauferei verstehe", so der 29-Jährige.

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Drake erscheint im Curry-Trikot

Nicht alle Warriors-Stars scheinen schlecht auf den Rapper zu sprechen zu sein. Drake erschien zu Spiel eins der Finalserie in einem handsignierten Trikot von Dell Curry, Steph Currys Vater, der die letzten drei Jahre seiner aktiven Karriere bei den Raptors spielte. Während einer kurzen Spielunterbrechung unterhielten sich Curry junior und Drake freundlich, bevor der Warriors-Superstar zurück zur Bank seines Teams kehrte.

Auch Warriors-Coach Steve Kerr spielte den Ärger um Drake vor den Finals herunter. "Ich denke, es ist Spaß und die NBA begrüßt die Popkultur-Dynamik der Liga und die Stars und die Prominenten, die da draußen sind", sagte Coach Steve Kerr am Montag.

Curry stimmte seinem Trainer zu: "Es war belustigend. Ich weiß, dass es eine heikle Situation mit ihm direkt am Spielfeld ist, aber am Ende des Tages hat er einfach Spaß - man kann niemanden hassen, der Spaß hat. Nun, ich schätze, in diesem Leben hasst jeder es, wenn Leute Spaß haben."

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NBA schaltet sich bei Drake ein

Zuletzt sorgte der Edelfan, der gleichzeitig globaler Botschafter der Kanadier ist, beim vierten Spiel zwischen Toronto und den Milwaukee Bucks für erhitzte Gemüter. Drake hatte in der Scotiabank Arena einen Platz direkt am Spielfeld und in der Nähe der Raptors-Bank.

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Nach verworfenen Freiwürfen von Bucks-Superstar Giannis Antetokounmpo war zu sehen, wie Drake sich darüber sichtlich amüsierte. Wenig später erhob er sich sogar im laufenden Spiel von seinem Sitz und massierte Raptors-Coach Nick Nurse an der Seitenlinie kurz die Schultern.

In der Folge schaltete sich sogar die NBA ein. Vor dem Finals-Auftakt erklärte der NBA-Beauftragte Adam Silver nun: "Es gibt Grenzen, die auch ein Botschafter nicht überschreiten sollte. Eine davon ist es, dem Coach eine Massage zu geben. Ich denke, das hat er jetzt verstanden."

Zwar verstehe man, dass es, angesichts von Drakes Beziehung zur Mannschaft, nicht das Gleiche sei, wie bei jedem Fan, der zufällig am Platz sei und einen Coach berühre. "Aber es gibt Grenzen, die nicht überschritten werden sollten, wenn es darum geht, wie eine konkurrierende Mannschaft oder die Offiziellen angesprochen werden."

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