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2019 NBA Finals - Game Two
2019 NBA Finals - Game Two © Getty Images
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Der Trade von Anthony Davis zu den Los Angeles Lakers erschüttert die NBA. Warriors-Coach Steve Kerr sieht sogar eine echte Gefahr für die Liga.

Der Trade von Anthony Davis von den New Orleans Pelicans zu den Los Angeles Lakers schlug hohe Wellen in der Basketball-Welt.

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Und auch einige Tage nach der Verkündung sorgt der Wechsel noch für Ärger - und zwar bei Steve Kerr, dem Coach der Golden State Warriors. Der Grund: Davis forderte bereits im Januar einen Trade von den Pelicans ein - mitten in der Saison also. Doch vor der Trade-Deadline im Februar boten die Lakers den Pelicans nicht genug für Davis, obwohl die Franchise um LeBron James und Co. nahezu ihr komplettes Team offerierte.

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Für Kerr ist der Trend, dass Spieler, die nicht Free Agents sind, einen Trade aus einem bestehenden Vertrag fordern, "schlecht für die Liga". Der Davis-Deal sei nur ein Beispiel, welches ein "richtiges Problem" darstelle.

"Wenn ein Spieler gesund ist, noch einige Jahre Vertrag hat und dann sagt, dass er gehen will, ist das meiner Meinung nach ein gewaltiges Problem, welches die Liga ansprechen muss", erklärte Kerr im The Warriors Insider Podcast von Monte Pool. "Die Spieler sollten mit so etwas vorsichtig umgehen."

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Kerr kritisiert Davis-Trade

Und weiter: "Wenn du deine Unterschrift unter einen Vertrag setzt, dann bist du meiner Meinung nach dem Team, der Stadt und den Fans etwas schuldig", so Kerr. Wenn der Vertrag dann ausläuft, stehe es dem Spieler völlig frei, das Team als Free Agent zu verlassen. "Aber wenn du einen Vertrag unterschreibst, dann sollte dieser auch bindend sein."

Es sei eine Sache, wenn sich beide Parteien einigen und eine Trennung für alle Seiten das Beste ist. Aber im Fall Davis sei es wirklich "bahnbrechend" gewesen - "und hoffentlich kein Trend, denn das ist schlecht für die Liga."

Für den 53-Jährigen gibt es einen richtigen und einen falschen Weg. "Du unterschreibst einen Vertrag, lässt ihn auslaufen und gehst dann. So sollte es laufen." Als Beispiele nannte Kerr LeBron James und Kevin Durant, die beide als Free Agents ihr Team verließen.

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"Aber es ist ein wenig beunruhigend, dass es einige Aktionen gegeben hat, bevor die Verträge ausgelaufen sind, wo Teams und die Liga sozusagen als Geiseln gehalten werden", sagte Kerr bezogen auf den Druck, unter den Verantwortliche in diesen Fällen gesetzt werden.

"Ich bin kein großer Fan davon. Das ist für alle schädlich."

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