vergrößernverkleinern
Die Auswärtsserie der Los Angeles Lakers endete bei der Niederlage gegen die Indiana Pacers
Die Auswärtsserie der Los Angeles Lakers endete bei der Niederlage gegen die Indiana Pacers © Getty Images
Lesedauer: 4 Minuten
teilenE-MailKommentare

Die Rekordjagd der Los Angeles Lakers ist beendet. Gegen die Pacers endet die Siegesserie der Lakers auf fremdem Platz. LeBron James fehlt sein Superstar-Partner.

Die Indiana Pacers haben die Rekordjagd der Los Angeles Lakers beendet. (Tabelle der NBA)

Nach zuvor 14 Auswärtssiegen in Serie mussten sich die Lakers bei der 102:105-Niederlage im Bankers Life Fieldhouse von Indianapolis erstmals seit der Auftaktpleite bei Stadtrivale Los Angeles Clippers am ersten Spieltag wieder in fremder Halle geschlagen geben.

Lediglich zwei weitere Siege hätten Los Angeles noch gefehlt, um ihre selbst aufgestellte NBA-Rekordmarke aus der Saison 1971/1972 einzustellen. Während die Lakers trotz der Niederlage weiterhin die Tabelle der Western Conference anführen, liegen die Indiana Pacers mit einer Bilanz von 19:9 auf Rang sechs im Osten.

Anzeige

Brogdon und Sabonis sorgen für Entscheidung

Für die Entscheidung, in einer über die gesamte Dauer des Spiels ausgeglichenen Partie, sorgte Malcom Brogdon 36,4 Sekunden vor dem Ende. Der Guard erkannte eine Lücke in der Defense der Gäste und versenkte den Ball an Dwight Howard vorbei, ehe Domantas Sabonis Augenblicke später per Freiwurf zum Endstand traf.

Meistgelesene Artikel

In den Schlusssekunden warfen die Lakers zwar noch einmal alles in die Waagschale, doch sowohl Rajon Rondo als auch Kentavious Caldwell-Pope scheiterten mit ihren Verzweiflungsversuchen.

"Wir wussten, dass, wenn wir ihnen einen Schlag versetzen, sie zurückschlagen würden. Wir haben einfach zusammengehalten", erklärte Sabonis nach der Partie. Der 23-Jährigen war mit 26 Punkten nicht nur Topscorer des Spiels, sondern schaffte obendrein mit zehn Rebounds auch noch ein Double-Double. 

James kann Davis-Ausfall nicht kompensieren

Bei den Lakers machte sich hingegen vor allem das Fehlen von Anthony Davis bemerkbar, der das Spiel wegen eines verstauchten Knöchels verpasste. Zudem erwischte obendrein auch LeBron James nicht seinen besten Tag. (Spielplan der NBA)

Zwar verpasste der Superstar mit 20 Punkten, neun Rebounds und neun Assists nur denkbar knapp ein mögliches Triple-Double, allerdings gelangen ihm in der zweiten Hälfte lediglich sieben Punkte. Knapp zwölf Sekunden vor dem Ende verpasste er es zudem, sein Team mit einem Step-Back-Dreier in Führung zu bringen.

Jetzt aktuelle NBA-Fanartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE

"Während der ganzen Siegesserie konnten wir unsere Gelassenheit bewahren, ob wir nun vorne oder hinten waren und trotzdem ein Spiel daraus machen, was wir auch heute Abend gemacht haben. Aber manchmal hüpft der Ball nicht in deine Richtung", fasste der 34-Jährige die entscheidende Szene zusammen.

Clippers mit Pflichtsieg gegen Suns

Erster Verfolger der Lakers im Westen bleiben die Los Angeles Clippers.

Das Team um den letztjährigen Finals MVP Kawhi Leonard setzte sich gegen die Phoenix Suns mit 120:99 durch und betrieb damit Wiedergutmachung für die jüngste Niederlage bei den Chicago Bulls am Sonntag.

Neben Leonard, dem 20 Punkte, sechs Rebounds und zwei Assists gelangen überzeugte auf Seiten der Clippers auch einmal mehr Paul George, der mit 24 Punkten bester Werfer der Partie war. Auf Seiten der Gäste stach DeAndre Ayton mit einem Double-Double (18 Punkte, 12 Rebounds) hervor.

Knicks gelingt überraschender Kantersieg 

Einen überraschend deutlichen Sieg konnten die New York Knicks feiern.

DAZN gratis testen und die NBA live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Durch den 142:120-Erfolg gegen die Atlanta Hawks zogen die Knicks in der Tabelle der Eastern Conference an den Hawks vorbei und stehen mit einer Bilanz von sieben Siegen aus 28 Spielen nun auf dem vorletzten Platz.

Außerdem gewannen die Utah Jazz gegen die Orlando Magic, Sacramento musst eine Niederlage in Charlotte einstecken. Die Brooklyn Nets besiegten die New Orleans Pelicans, die noch immer auf das Debüt von Supertalent Zion Williamson warten, erst in der Overtime.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image