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München - Die Dallas Mavericks kassieren eine knappe Niederlage bei den Utah Jazz. Ein Mega-Block leitet die Pleite ein. Luka Doncic schwächelt.

Die Dallas Mavericks haben bei den Utah Jazz ihre 17. Saison-Niederlage kassiert.

Die Texaner unterlagen in Salt Lake City knapp mit 107:112. Entscheidenden Anteil am Sieg der Jazz hatte Center Rudy Gobert. Mit 22 Punkten bei perfekter Wurfquote aus dem Feld, 17 Rebounds und fünf Blocks zeigte Gobert eine starke Leistung und rettete am Ende sogar den Sieg. 

Erst traf er in den Schlussminuten per Tip-In, dann blockte er spektakulär einen Korbleger-Versuch, bevor er einen wichtigen Rebound holte und schlussendlich noch einen Freiwurf verwandelte. 

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Die Mavs lagen die meiste Zeit der Partie in Führung und hatten in Luka Doncic (25 Punkte) ihren Topscorer. Allerdings schwächelte der Slowene von der Freiwurflinie und traf lediglich einen seiner fünf Versuche, Dallas als Team traf lediglich sieben von 13 Freiwurfversuchen. Im Schlussviertel gelangen Doncic gerade einmal zwei Punkte. 

Mavs-Coach nimmt Schuld auf sich

Aber Dallas-Coach Rick Carlisle nahm die Schuld für Doncics Schwächeln auf sich. "Jedes Team versucht sein bestmögliches, um es Luka schwer zu machen. Ich schaue danach. Ich muss einen besseren Job machen, um ihn in bessere Situationen zu bringen." Nationaspieler Maxi Kleber erzielte acht Punkte in 17 Minuten.

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Trotz eines schwächelnden Doncic im Schlussviertel hatten die Mavs lange Zeit alle Chancen auf den Sieg. Gobert brachte spät im Schlussviertel per Dunking und Bonusfreiwurf die Jazz mit 96:95 in Führung - zuvor führte Dallas die komplette zweite Hälfte. Mit einem Dreier von Seth Curry (19 Punkte) und zwei Freiwürfen von Delon Wright konterte Dallas Goberts Aktion.

Wenig später, bei ausgeglichenem Spielstand, ging Wright erneut zum Korb und stieg hoch zum Korbleger, doch Gobert räumte den Ball kompromisslos ab, bevor er das Brett des Korbes berührt hatte. Nachdem Donovan Mitchell zwei Freiwürfe verwandelte, hatte Doncic per Dreier die Chance zur erneuten Führung, doch der Ball prallte vom Ring ab und Gobert pflückte sich den Rebound. Dallas foulte den Franzosen und er erzielte den finalen Punkt der Partie von der Linie aus. 

Dank Goberts furioser Schlussphase feierten die Jazz den 14. Sieg im 15. Spiel und liegen im Westen weiterhin auf Rang zwei. Dallas hingegen liegt auf Rang sechs und trifft am Montag auf den direkten Verfolger, die Oklahoma City Thunder.

Die Thunder feierten mit einem starken Dennis Schröder ihren fünften Sieg in Serie. Beim 113:104 bei den Minnesota Timberwolves war der deutsche Nationalspieler mit 26 Punkten bester Scorer von Oklahoma City Thunder. Gleich im ersten Viertel erzielte Schröder von der Bank kommend zehn Punkte.

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