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Die Los Angeles Lakers schlagen die Houston Rockets auch ohne den verletzten Anthony Davis. Die Clippers können sich erneut auf Kawhi Leonard verlassen.

Die Los Angeles Lakers sind zurück in der Erfolgsspur.

Das aktuell beste Team im Westen schlug die Houston Rockets mit 124:115 und nahm damit neuen Anlauf auf eine Siegesserie, nachdem es zuletzt nach neun Siegen in Folge eine Pleite gegen die Orlando Magic gab. Für Houston war es die dritte Pleite in Folge und die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen. 

"Wir spielen einfach nicht gut genug gerade. Wir haben bereits in den vergangenen Wochen nicht gut genug gespielt", analysierte Rockets-Coach Mike D'Antoni schonungslos.

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Rockets-Duo reicht nicht

In Abwesenheit von Anthony Davis war LeBron James mit 31 Punkten und zwölf Assists der Topscorer bei den Lakers. Im Schlussabschnitt wurde er von den mitgereisten Lakers-Fans mit "MVP"-Rufen gefeiert. Der 35-Jährige bekam Unterstützung von Kyle Kuzma (23 Punkte), Danny Green und Kentavious Caldwell-Pope (je 20 Punkte).

Dadurch trotzten die Lakers auch dem Star-Duo der Rockets. Russell Westbrook war mit 35 Punkten Topscorer der Partie, James Harden gelangen 34 Zähler. 

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Ausschlaggebend für den Erfolg des Teams aus L.A. war ein furioses drittes Viertel, nachdem sie zuvor nie in Führung lagen. Doch der dritte Abschnitt ging mit 32:17 deutlich an LeBron und Co. Im Schlussviertel fanden die Rockets dann keine Mittel mehr, um wieder an die Lakers heranzukommen. 

Während die Lakers durch den Sieg mit 4,5 Spielen Vorsprung weiterhin den Westen anführen, liegen die Rockets aktuell auf Rang sechs. 

Leonard führt Clippers zum Sieg

Der Lakers-Stadtrivale, die Los Angeles Clippers, konnte sich erneut auf Finals-MVP Kawhi Leonard verlassen.

Ihm gelangen beim knappen 133:130-Erfolg über die New Orleans Pelicans 39 Punkte, sechs Rebounds, sechs Assists und fünf Steals. Es war das fünfte Spiel in Folge von Leonard, bei dem ihm mindestens 30 Punkte gelangen. 

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Zur Halbzeit hatten die Clippers bereits 80 Punkte kassiert, doch ein furioses Schlussviertel, das sie mit elf Zählern gewannen verhalf ihnen zum Sieg. Dabei steigerten sie sich in der Defense, profitierten aber auch von einer schwächer werdenden Wurfquote der Pelicans, die nur noch acht ihrer 21 Wurfversuche verwandeln konnten. 

Topscorer bei den Pelicans war Brandon Ingram mit 21 Zählern. Lonzo Ball gelang mit 18 Punkten, elf Assists und zehn Rebounds ein Triple Double. Die Pelicans fiebern nun dem NBA-Debüt von Rookie Zion Williamson entgegen, das am Donnerstag gegen die Utah Jazz stattfinden wird.

Pleite für Theis, Sieg für Schröder

Die bereits dritte Niederlage nacheinander kassierten Daniel Theis und die Boston Celtics - trotz eines Klubrekords von Marcus Smart, der von 22 Drei-Punkte-Würfen elf traf. Beim 119:123 gegen die Phoenix Suns, für die Devon Booker 39 Punkte erzielte, kam Theis in 29 Minuten auf zwölf Punkte. Boston musste auf seine angeschlagenen Topscorer Kemba Walker und Jaylen Brown verzichten.

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Dennis Schröder und die Oklahoma City Thunder haben dagegen ihr kleines Zwischentief überwunden. Nach zwei Niederlagen gewann die Mannschaft um Superstar Chris Paul mit 119:106 gegen die ersatzgeschwächten Portland Trail Blazers, die nur acht Spieler zur Verfügung hatten. Schröder steuerte 15 Punkte zum Sieg bei, Paul war bester Scorer bei OKC mit 30 Punkten.

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