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Die NBA-Stars müssen sich offenbar auf Gehaltskürzungen einstellen
Die NBA-Stars müssen sich offenbar auf Gehaltskürzungen einstellen © Getty Images
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Aufgrund der Coronakrise müssen sich die NBA-Stars offenbar auf Gehaltskürzungen einstellen. Eine Katastrophenklausel könnte ab dem 15. April greifen.

Den Spielern der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA drohen infolge der Coronakrise Gehaltskürzungen.

Die Liga verschickte laut ESPN ein Memo an die 30 Teams, wonach Gehaltszahlungen ab dem 15. April teilweise eingefroren werden könnten. Bei diesem Vorhaben beruft sich die NBA auf den geltenden Tarifvertrag, in dem eine Klausel über höhere Gewalt verankert ist. 

Demnach kann die nordamerikanische Profiliga einen gewissen Prozentsatz des Gehalts eines Spielers während einer Katastrophensituation, in der Spiele abgesagt werden müssen, einbehalten. Unter Katastrophensituationen fällt auch die Corona-Pandemie. Die NBA könnte somit kurzfristig Geld unter der Katastrophenklausel zurückhalten und, falls die Saison doch irgendwann fortgesetzt werden sollte, die Spieler später bezahlen.

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Mit dieser Regelung soll der Ausfall von Partien zumindest teilweise finanziell aufgefangen werden. Allerdings erhalten die Spieler nach ESPN-Informationen am 1. April noch ihre vertraglich festgeschriebenen Bezüge, die Katastrophenklausel könnte frühestens ab dem 15. April greifen. 

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Die NBA pausiert bereits seit dem 11. März, das geplante Ende der regulären Saison am 15. April ist längst nicht mehr haltbar. Angesichts von zahlreichen positiv auf COVID-19 getesteten Spielern ist eine Fortsetzung der Spielzeit derzeit nicht absehbar.

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