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München - Michael Jordan wird im Draft 1984 von den Chicago Bulls an Nummer 3 gewählt. Wie der damalige Bulls-GM verrät, mussten sie zuvor großen Angeboten widerstehen.

Wie würde die Geschichte der Dallas Mavericks heute wohl aussehen, wenn dieser Plan tatsächlich Früchte getragen hätte?

Der ehemalige General Manager der Chicago Bulls, Rod Thorn, hat in einem Interview mit ESPN verraten, dass einige Teams vor dem Draft 1984 scharf auf den Pick der Bulls waren, um Jordan zu kriegen.

Demnach hätten vor allem die Mavs sowie die Philadelphia 76ers alles versucht, um den dritten Pick der Bulls zu ergattern. "Wir hatten wirklich große Angebote von Philadelphia und Dallas. Aber ich konnte da nicht zustimmen", sagte Thorn.

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Trail Blazers picken Bowie

Wie genau die Angebote der beiden Teams ausgesehen haben, wollte Thorn allerdings nicht preisgeben.

Die Mavs besaßen selbst zwar den vierten Pick - aber es war sehr unwahrscheinlich, dass die Bulls Jordan nicht nehmen würden, nachdem die Portland Trail Blazers zuvor Center Sam Bowie ausgewählt hatten. Im Nachhinein ein folgenschwerer Fehler der Trail Blazers.

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Bulls hätten Jordan nicht an Eins genommen

Den Top-Pick des Drafts hatten die Houston Rockets, die sich für Center Hakeem Olajuwon entschieden. In der ersten Episode der Doku "The Last Dance" gab Thorn zu, dass er mit dem ersten Pick genauso gehandelt und Jordan den anderen Teams überlassen hätte.

An Position 3 gab es für Thorn aber keinen Zweifel, weshalb er alle Angebote ablehnte. Die Mavs mussten daher ihren Pick behalten und holten damit Center Sam Perkins, Philadelphia wählte an Nummer 5 die heutige NBA-Ikone Charles Barkley.

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Keiner weiß, was passiert wäre, wenn der Basketball-GOAT in Dallas oder Philadelphia gelandet wäre – die Bulls hätten aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den folgenden 14 Jahren keine sechs Titel geholt.

Die Mavs durften - angeführt vom deutschen Superstar Dirk Nowitzki - ihren ersten und bis heute einzigen Titel erst 2011 feiern.

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