Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Der Autopsiebericht zum fatalen Hubschrauberabsturz, bei dem Kobe Bryant ums Leben kam, wird veröffentlicht. Der Pilot stand nicht unter Drogeneinfluss.

Der Hubschrauberabsturz, bei dem unter anderem Basketball-Ikone Kobe Bryant und seine Tochter Gianna (13) ums Leben kamen, ist nicht auf Drogenkonsum des Piloten zurückzuführen.

Das geht aus dem Autopsiebericht des Gerichtsmediziners des Los Angeles County hervor. Demnach seien bei einem toxikologischen Gutachten keine Spuren von Drogen oder Alkohol im Körper von Ara Zobayan nachgewiesen worden.

Aufprall tödlich

Am 26. Januar waren die Bryants, der Pilot und sechs weitere Insassen bei dem Absturz in der Nähe von Los Angeles ums Leben gekommen. Bei allen sei die Todesursache stumpfe Gewalteinwirkung gewesen, heißt es in dem Bericht. Der 41 Jahre alte Bryant habe fast an seinem ganzen Körper schwere Verletzungen erlitten, die "schnell wenn nicht gar sofort" tödlich gewesen seien.

Anzeige

Auch alle anderen Insassen waren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit direkt nach dem Aufprall tot.

Meistgelesene Artikel

Der Bericht gibt Einblick in die Brutalität des Absturzes und beschreibt gebrochene Knochen, zerstückelte Körperteile und einen Gestank von Kraftstoff auf den Überresten der Kleidung, die verbrannt ist.

Bryant nahm Ritalin

Das einzige Medikament, das bei Bryant festgestellt wurde, war Methylphenidat, das unter dem Markennamen Ritalin verkauft wird. Es wird zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Narkolepsie eingesetzt.

Der Hubschrauber war auf dem Weg zu einem Spiel von Giannas Basketball-Mannschaft und zerschellte bei einer Geschwindigkeit von fast 300 km/h an einem Berghang. Laut Unfallermittlungen waren die Wetterbedingungen zum Zeitpunkt des Unfalls schlecht, es herrschte starker Nebel. Bryants Witwe Vanessa hatte in der Folge den Betreiber des Hubschraubers verklagt.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image