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Die Oklahoma City Thunder setzen ohne Dennis Schröder ein Ausrufezeichen gegen die Los Angeles Lakers. Auch die Boston Celtics siegen klar.

Die Oklahoma City Thunder haben ihren zweiten Sieg im dritten Spiel seit dem Restart der NBA nach der Coronapause gefeiert. Das Team, das ohne den bei seinem neugeborenen Kind weilenden Dennis Schröder antrat, schlug Titelkandidat Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James klar mit 105:86. (Spielplan der NBA)

Chris Paul war auf Seiten der Thunder mit 21 Punkten bester Werfer, dazu sammelte er 7 Rebounds und 6 Assists. Bei den Lakers war LeBron mit 19 Punkten Topscorer. Während von der Starting Five der Thunder jeder Akteur zweistellig scorte, enttäuschten die Lakers dagegen komplett. Anthony Davis, der gegen die Utah Jazz noch 42 Punkte aufgelegt hatte, kam lediglich auf 9 Zähler.

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Thunder ziehen an Rockets vorbei

Durch den Erfolg zog OKC in der Western Conference an den Houston Rockets vorbei und ist nun auf Platz fünf. Die Lakers sind bereits sicher auf Platz eins. (Tabelle der NBA)

"Wir haben manchmal eine schlechte Wurfauswahl. Aber manchmal haben wir auch ein paar gute. Unsere Defensive steht gut," meinte LeBron nach dem Spiel. Außerdem äußerte er sich zu den Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der das Knien der Teams bei der Hymne kritisiert hatte. "Ich glaube nicht, dass die Basketball-Community traurig ist, ihn als Zuschauer zu verlieren."

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Die Lakers erwischten einen offensiven Fehlstart, versenkten im ersten Viertel nur 28,6 Prozent der Würfe aus dem Feld. Die Thunder lagen zwischendurch mit zehn Zählern vorn, nahmen acht mit in die erste Pause.

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Im zweiten Viertel zeigte sich die Defensive der Lakers zwar verbessert, jedoch stand am Ende ein 13-Punkte-Vorsprung der Thunder. Nach der Halbzeitpause gaben die Thunder dann richtig Gas und waren zwischenzeitlich sogar 20 Punkte vorn, mit 15 Zählern Vorsprung ging es ins Schlussviertel.

Theis und Celtics feiern Kantersieg

Spannend wurde es aber nicht mehr. Lakers-Coach Frank Vogel nahm wenige Minuten vor dem Ende seine Starter vom Feld und ließ die Ersatzleute ran. Es war das erste Spiel in der laufenden NBA-Saison, in der die Lakers zu keinem Zeitpunkt vorne waren.

Die Boston Celtics mit dem Deutschen Daniel Theis haben die Brooklyn Nets mit 149:115 aus der Halle geschickt. Jaylen Brown führte die Celtics mit 21 Punkten zu einem völlig verdienten Sieg, der vor allem dank eines 20:1-Laufes gegen Ende des ersten Viertels nie ernsthaft in Gefahr war. Theis markierte 10 Punkte. Insgesamt fanden 20 von 39 Dreierversuchen der Celtics ihr Ziel. Boston bleibt Dritter in der Eastern Conference, die Nets sind auf Platz sieben.

Die Toronto Raptors bleiben nach dem Restart als eines von drei Teams weiter ungeschlagen. Der Meister besiegte die Orlando Magic mit 109:99, Fred VanVleet, war mit 21 Punkten bester Werfer. Die Raptors bleiben Dritter im Osten, die Magic belegen den achten und damit letzten Playoff-Rang.

Bonga und Wagner verlieren erneut

Die Washington Wizards müssen ihre Playoff-Hoffnungen wohl endgültig begraben. Das Team um die Deutschen Isaac Bonga und Moritz Wagner unterlag den Philadelphia 76ers mit 98:107. Bonga, der im SPORT1-Interview über das Leben in der Bubble von Orlando sprach, erzielte sechs Punkte, Wagner fünf. Die Wizards warten damit weiterhin auf den ersten Sieg nach dem Restart.

Bei den 76ers war Joel Embiid mit 30 Punkten der alles überragende Mann. Ihm gelangen zusätzlich auch 11 Rebounds. Die Wizards lagen dabei bis kurz vor Ende des noch in Front, bevor die Sixers die Partie durch einen starken Schlussabschnitt klarmachten.

Allerdings bangt Philadelphia um Ben Simmons, der mit einer Knieverletzung vorzeitig vom Feld musste. Wie The Athletic berichtete, sei bei einer MRT-Untersuchung allerdings keine schwerwiegende Verletzung festgestellt worden.

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