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Die NBA-Playoffs werden nach den Protestaktionen am Freitag fortgesetzt. Das beschließen die NBA-Stars bei einem Spieler-Meeting.

Die NBA-Spieler haben beschlossen, die Playoffs nach den Protestaktionen fortzuführen.

Das ergab nach ESPN-Informationen das Spieler-Meeting in der Bubble in Florida am Nachmittag, ein weiteres soll folgen. Die für die Nacht von Donnerstag auf Freitag angesetzten Spiele werden jedoch verschoben. Es sollten eigentlich drei Begegnungen stattfinden: Das erste Viertelfinale zwischen dem Meister Toronto Raptors und den Boston Celtics (mit Daniel Theis) sowie die Achtelfinals Dallas Mavericks (mit Maximilian Kleber) - Los Angeles Clippers und Utah Jazz - Denver Nuggets. 

Dallas gab auf seiner Homepage bekannt, dass das Spiel nicht stattfindet. "In Solidarität mit der NBA-Familie" schrieb der Klub. Auch die Liga bestätigte inzwischen, die Verlegung. "Wir hoffen, dass es Freitag oder Samstag weitergeht", wurde NBA-Vizepräsident Mike Bass zitiert.

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Wann die Matches neu angesetzt werden, ist noch unklar. Laut NBA-Insider Shams Charania könnte es mit dem Spielbetrieb am Freitag weitergehen, wahrscheinlicher soll aber eine Wiederaufnahme am Wochenende sein.

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Es sollen allerdings neue und bessere Wege gefunden werden, um Statements für soziale Gerechtigkeit zu setzen. Beim Restart durften die Spieler bereits eigene Slogans wie "Black Lives Matter" (Schwarze Leben zählen) und "I Can't Breathe" (Ich kann nicht atmen) auf den Rückseiten ihrer Trikots tragen. Auch "Peace" (Frieden), "Enough" (Genug), "Anti-Racist" (Antirassist) oder "Justice" (Gerechtigkeit) waren erlaubt.

Am Mittwochabend traten die Milwaukee Bucks nicht zu ihrem Playoff-Spiel gegen die Orlando Magic an. Aus Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt in den Vereinigten Staaten hatte sich das Team rund um Superstar Giannis Antetokounmpo zu diesem Schritt entschlossen. Kurze Zeit später erklärte die NBA, dass auch die weiteren Partien des Tages nicht stattfinden und zunächst verschoben werden.

Auslöser war eine Attacke gegen den schwarzen US-Amerikaner Jacob Blake, dem von einem Polizisten in Kenosha (US-Staat Wisconsin) mehrfach in den Rücken geschossen wurde, während seine Kinder alles mit ansehen mussten.

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