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Die Milwaukee Bucks können das Playoff-Aus gegen die Heat gerade noch abwenden. Giannis Antetokounmpo muss aber verletzt vom Court.

Titelkandidat Milwaukee Bucks hat das vorzeitige Aus in den Playoffs vorerst abgewendet.

Das beste Team der regulären Saison feierte mit einem 118:115 nach Verlängerung gegen Miami Heat den ersten Sieg im vierten Spiel der Best-of-Seven-Serie. Dabei musste Milwaukee in der zweiten Hälfte auch noch ohne Superstar Giannis Antetokounmpo auskommen.

Antetokounmpo knickte im zweiten Viertel um, machte noch zwei Freiwürfe und humpelte dann zur Pause in die Kabine. Danach kehrte der MVP nicht mehr auf das Spielfeld zurück, doch die Saison ist für den "Greek Freak" noch nicht zwingend gelaufen.

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Antetokounmpo muss verletzt runter

Milwaukee verkündete, dass der 25-Jährige am Sonntagabend und Montag reichlich behandelt werden würde, bevor eine Entscheidung über einen Einsatz im nächsten Spiel getroffen werde. "Er wird zurückkommen", sagte indes Point Guard Eric Bledsoe optimistisch.

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Bis zu seiner Auswechslung kam Antetokounmpo (in nur elf Minuten!) auf 19 Punkte, Khris Middleton war mit 36 Zählern bester Werfer der Bucks.

"Einfach weiterkämpfen", sagte Middleton, der auch acht Rebounds und acht Assists beisteuerte. "Das ist, was meine Teamkollegen auch gemacht haben. Wir müssen jeden Abend kämpfen, um weiterzukommen."

Spiel fünf findet in der Nacht zum Dienstag statt, Miami braucht noch einen Sieg, um ins Finale der Eastern Conference einzuziehen. Bei den Heat war Bam Adebayo mit 26 Zählern Topscorer.

Lakers gleichen gegen Rockets aus

Den Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James gelang in der Best-of-Seven-Serie gegen die Houston Rockets der Ausgleich zum 1:1.

Nach der empfindlichen Auftaktniederlage (97:112) siegten die Lakers im zweiten Spiel 117:109. James glänzte mit 28 Punkten, Topscorer der Partie war sein Teamkollege Anthony Davis mit 34 Zählern.

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"Ich glaube, wir haben uns von Spiel eins auf Spiel zwei umgestellt", sagte James nach der Partie. Lakers-Coach Frank Vogel lobte seinen Superstar, der bei der Niederlage der Lakers in Spiel eins mit nur 20 Zählern unauffällig war: "Wir sind am besten, wenn er im Angriffsmodus ist."

James Harden erzielte bei den Rockets 27 Punkte, Eric Gordon versenkte sechs Dreierwürfe und steuerte 24 Punkte hinzu. P.J. Tucker kam auf 18 Punkte und Robert Covington auf 17, während Russell Westbrook mit nur zehn Zählern und einer enttäuschenden Trefferquote blass blieb: Nur vier von 15 Versuchen aus dem Feld waren von Erfolg gekrönt, von Downtown versenkte er nur einen Wurf bei sieben Versuchen. Dafür schnappte sich der Point Guard 13 Rebounds.

"Sie sind einfach rausgekommen und haben härter gespielt als wir", sagte Harden. "In der zweiten Halbzeit sind wir aufgewacht und haben die Führung übernommen. Wir müssen nur zu Beginn des Spiels diese Intensität haben."

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mit Sport-Informations-Dienst

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