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München - Im Finale der Eastern Conference der NBA-Playoffs verlieren die Boston Celtics gegen die Miami Heat Spiel 1. Theis wird im Overtime-Drama zur tragischen Figur.

Was für eine Nervenschlacht ohne Happy End aus deutscher Sicht: (Spielplan der NBA-Playoffs)

Die Boston Celtics um Basketball-Nationalspieler Daniel Theis haben in Spiel 1 im Finale der Eastern Conference der NBA-Playoffs gegen die Miami Heat erst in der Overtime mit  114:117 den Kürzeren gezogen und liegen in der Serie Best of seven somit in Rückstand.

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Doppelt bitter dabei: Der 28 Jahre alte Big Man musste dreieinhalb Minuten vor dem Ende der zusätzlichen fünf Spielminuten wegen zu vieler Fouls vom Feld.

Monsterblock von Adebayo schockt Celtics

So erlebte der vor allem für die Defense so wichtige Theis von der Bank aus, wie sein Gegenspieler Bam Adebayo einen scheinbar sicheren Dunk von Celtics-Profi Jayson Tatum drei Sekunden vor dem Ende mit einem Monsterblock verhinderte.

Zuvor war der frühere Bamberger in 35 Minuten auf 4 Punkte, 4 Rebounds und 3 Assists gekommen. Bestes Celtics-Akteure waren allerdings Jayson Tatum (30 Punkte / 14 Rebounds) und Marcus Smart (26 Punkte), während Kemba Walker trotz seiner 19 Punke einmal mehr deutlich unter den Erwartungen blieb.

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"Ich spiele zurzeit einfach nur schlecht, da gibt es nichts zu beschönigen", erklärte der Point Guard, an dessen Seite auch der Ex-Bamberger Brad Wanamaker (11 Zähler, 6 Assists, 5 Steals) zum Einsatz kam.

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Bei Miami taten sich Goran Dragic (29 Punkte) und Jae Crowder (22 Punkte, davon 5 Dreier) als Topscorer hervor. Dazu kamen 20 Zähler von Jimmy Butler, der erst in der Schlussphase auf Touren kam wie auch Adebayo (18 Punkte, 9 Assists).

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Heat geraten schnell in Rückstand

Dabei hatten die Celtics einen ordentlichen Start hingelegt und das erste Viertel mit einem 8-Punkte-Vorsprung beendet. Dann aber drehten die Heat vor allem aus der Distanz auf, bereiteten Boston mit einer Zonenverteidigung Probleme und sorgten zur Pause so für ein 55:55.

Ein 13:2-Lauf und einige gute Aktionen von Rookie Tylor Herro ließen dann die Kelten wieder in die Spur kommen und nach dem dritten Viertel wieder zweistellig in Front gehen (83:71).

Danach geriet das Duell zu einem noch offeneren Schlagabtausch: Butler mit einem Dreier war es schließlich, der Miami in die Overtime brachte, wo dann Adebayos Block für die spielentscheidende Szene verantwortlich schrieb.

Die Pleite war das erste von maximal sieben angesetzten Duellen mit Miami. Wer zuerst vier Spiele gewinnt, zieht in die NBA-Finals ein und trifft dort auf die beste Mannschaft aus dem Westen.

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