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München - Die Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James verpassen in den NBA-Playoffs den Matchball gegen Denver. LeBrons Kollegen versagen vor allem unterm Korb.

Nach einer Gala von Jamal Murray und einem erneuten Thriller dürfen sie wieder hoffen: (Spielplan der NBA-Playoffs)

Die Denver Nuggets haben gegen die Los Angeles Lakers in Spiel 3 der Western Conference Finals mit 114:106 die Oberhand behalten und mit dem 1:2-Anschluss ihre Chancen auf den Finaleinzug wieder erhöht.

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Einmal mehr angeführt von ihrem Guard, der in der zittrigen Cruchtime zwei Dreier versenkte und damit die Entscheidung erzwang, meldete sich Denver zurück im Kampf um die NBA-Krone - die Lakers um Superstar LeBron James verpassten dagegen den Matchball fürs Finale.

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Jokic und Murray X-Faktoren bei Nuggets

Mit 28 Punkten, 12 Assists und 8 Rebounds verfehlte Murray nur knapp ein Triple-Double, während Jerami Grant bei 26 Zählern sein bisher herausragendstes Playoff-Spiel hinlegte.

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"Wir haben den Ball in der ersten Hälfte gut bewegt und jeder hat seinen Rhythmus bekommen. Aber wir haben es ihnen erlaubt, zurück ins Spiel zu kommen", sagte Murray.

Nikola Jokic erwies sich trotz nachlassender Leistung ebenfalls als ganz wichtiger Faktor (22 Punkte, 10 Rebounds) bei Denver, setzte vor allem in den ersten drei Vierteln die Akzente, als seine Franchise nach ausgeglichener Anfangsphase zwischenzeitlich bis auf 20 Punkte davonzog.

LeBron und Davis bei Lakers allein gelassen

Doch danach drohte dem Team von Head Coach Michael Malone, im zweiten Abschnitt noch mit einem 17:2-Lauf unterwegs, das Duell zu entgleiten, weil die Lakers nach einem 53:63 zur Pause auf Touren kamen und zur Aufholjagd bliesen.

James wirkte anfangs noch etwas gehemmt, übernahm zusehends das Kommando und packte am Ende ein Triple-Double (30 Punkte, 10 Rebounds, 11 Assists). Das Problem: James und Anthony Davis (27 Punkte), der Matchwinner des Spiel 2, waren letztlich zu sehr auf sich gestellt.

Abgesehen von den ebenfalls noch zweistellig punktenden Kentavious Caldwell-Pope (12) und Kyle Kuzma (11) blieb bei Los Angeles unterm Strich zu vieles Stückwerk.

Ein wesentlicher Faktor, der den Unterschied machte: Die Nuggets dominierten unter dem Korb, holten 44 Rebounds, die Lakers nur 25. Katastrophal waren dabei vor allem auch die Werte der beiden Lakers-Center JaVale McGee und Dwight Howard (je 1), auch Davis pflückte nur zwei - und schämte sich: "Es geht nicht, dass ich im ganzen Spiel nur zwei Rebounds schaffe."

Nuggets mit vielen Ballverlusten

Im Schlussviertel luden die Nuggets zwar immer wieder zu Turnovern ein, leisteten sich 20 Ballverluste, die LeBron und Co. zu 23 Punkten nutzte.

Das vierte Spiel der Serie steigt nun in der Nacht zum Freitag (3 Uhr MESZ).

Das Team, das zuerst vier Siege hat, qualifiziert sich für die Finalserie und trifft dort entweder auf die Miami Heat oder die Boston Celtics um Nationalspieler Daniel Theis, die in dieser mit 1:2 hinten liegen.

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