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Die San Francisco 49ers haben sich von Reuben Foster getrennt
Die San Francisco 49ers haben sich von Reuben Foster getrennt © Getty Images
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Reuben Forster wird vor dem Spiel gegen Tampa Bay wegen häuslicher Gewalt verhaftet. Sein Team zieht die Reißleine und entlässt den Skandal-Profi.

Aufregung bei den San Francisco 49ers vor dem Spiel gegen die Tampa Bay Buccaneers. 

Linebacker Reuben Foster wurde am frühen Morgen (MEZ) von der Polizei in einem Hotel in Florida festgenommen. Wie aus dem Polizeibericht des Sheriffs der Hillsborough County hervorgeht, wird dem 24-Jährigen häusliche Gewalt zu Last gelegt.

Zur aktuellen Anklage wollten sich die Klub-Verantwortlichen zunächst nicht äußern. Via Twitter verkündeten sie inzwischen allerdings, dass sich der Verein von Foster trennen wird.

Körperliche Auseinandersetzung mit Ex-Freundin

Demnach soll er in eine verbale Auseinandersetzung mit einer Frau verwickelt gewesen sein, in welcher er der Geschädigten das Handy aus der Hand geschlagen haben, sie in den Brustbereich gedrückt und ihr mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben soll. 

Laut Polizeibericht lebten Foster und das Opfer in der Vergangenheit zusammen und führten drei Jahre lang eine "On-Off-Beziehung".

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Reubens bereits in der Vergangenheit auffällig

Bereits in der Vergangenheit war der Mann aus Auburn/Alabama mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Erst im Mai war eine erste Anklage wegen häuslicher Gewalt gegen ihn fallen gelassen, nachdem seine Ex-Freundin ihre Aussage sowohl durch ihren Anwalt als auch später unter Eid vor Gericht widerrief. Auch wegen dem Besitz von Drogen musste er sich bereits vor Gericht verantworten.

Bereits damals ließen 49ers-General-Manager John Lynch und Headcoach Kyle Shanahan verlauten, dass der Klub in dieser Angelegenheit eine "null-Toleranz-Politik" vertrete, sollten sich die Anschuldigungen bewahrheiten.

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"Wir können euch versprechen, wenn es jemand in unserem Team gibt, der seine Freundin oder andere ihm nahestehende Menschen schlägt, wird diese Person nicht länger in unserem Team sein", hieß es damals.

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