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Roger Goodell
Roger Goodell © Getty Images
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New Orleans - Nach dem Schiri-Skandal im Championship Game zwischen Saints und Rams muss NFL-Boss Roger Goodell vor Gericht unter Eid aussagen. Auch drei der Referees müssen antreten.

Der Aufreger bei der Niederlage der New Orleans Saints im Championship Game der NFC gegen die Los Angeles Rams von Januar geht in die nächste Runde.

Wie die Associated Press berichtet, hat ein Richter aus Louisiana angeordnet, dass NFL-Commissioner Roger Goodell sowie drei Schiedsrichter zu den Fehlentscheidungen bei dieser Partie unter Eid befragt werden.

Für die Anhörung in New Orleans, Louisiana, im September soll nun noch ein Termin gefunden werden, an dem alle Parteien teilnehmen können.

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Fehlentscheidung kostet Saints den Super Bowl

Konkret geht es um den berüchtigten "No-Call" im Conference Finale der Saints gegen die Rams.

Kurz vor Schluss hatte Rams-Cornerback Nickell Robey-Coleman den Saints-Receiver Tommylee Lewis mit einem schweren Körpertreffer daran gehindert, einen möglicherweise spielentscheidenden Pass zu fangen.

Zuschauer und Experten waren sich damals einig, dass eine klare Pass Interference vorlag - noch dazu ein verbotener Hit mit Helm-gegen-Helm.

Die Schiedsrichter hatte allerdings keine Flaggen geworfen, die Aktion ging als "sauber" durch und die Rams zogen in den Super Bowl ein.

NFL-Vizepräsident gibt Fehlentscheidung zu

Eine Fehlentscheidung, die direkt nach dem Spiel eine gewaltige Diskussion über die Schiedsrichter der NFL auslöste und ein großes Echo in den Sozialen Medien nach sich zog.

Selbst NFL-Vizepräsident Alberto Rivera, zuständig für das Schiedsrichterwesen, hatte damals gegenüber Saints-Coach Payton in einem Telefongespräch zugegeben, dass die Referees einen Fehler gemacht hatten.

75.000 Dollar Schadensersatz

US-Anwalt Antonio LeMon fordert nun 75.000 US-Dollar Schadensersatz für das Nicht-Eingreifen der Schiedsrichter.

Er unterstellt den NFL-Offiziellen Betrug. Das Geld soll für wohltätige Zwecke gespendet werden.

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