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Aaron Rodgers' Zukunft bei den Green Bay Packers ist ungewiss
Aaron Rodgers' Zukunft bei den Green Bay Packers ist ungewiss © Imago
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Aaron Rodgers lässt die frühen Workouts mit dem Team der Green Bay Packers sausen. Der Star-Quarterback spricht über seine Zukunft und einen pikanten Draft-Pick.

Footballstar Aaron Rodgers (37) hat sich rund einen Monat nach dem Aufkommen der Berichte um seinen Wechselwunsch erstmals öffentlich zur Situation bei den Green Bay Packers aus der Profiliga NFL geäußert.

"Es geht um die Philosophie, es wird vielleicht vergessen, dass man auf die Menschen schauen muss, die die Sache am Laufen halten", sagte Rodgers bei ESPN. Im Klub fehle ihm "Charakter" und "Kultur".

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Laut Medienberichten hat Rodgers, wertvollster Spieler (MVP) der abgelaufenen Saison, schon mehrfach mit Headcoach Matt LaFleur und General Manager Brian Gutekunst über seinen Wechselwunsch gesprochen. Die Franchise, für die auch der Deutsch-Amerikaner Equanimeous St. Brown spielt, ging bislang nicht darauf ein (Verlässt Aaron Rodgers die Green Bay Packers? Das sind seine Optionen).

Rodgers fehlt - und verzichtet damit wohl auf viel Geld

Das Verhältnis zwischen Rodgers und den Packers, die er 2011 zum Super-Bowl-Sieg führte, ist seit dem Draft 2020 belastet. Damals holte der Klub den jungen Quarterback Jordan Love als potenziellen Nachfolger, und Rodgers reagierte wenig begeistert. Er war in die Entscheidung nicht eingeweiht worden.

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Mit Love habe die aktuelle Situation nichts zu tun, betonte Rodgers nun. "Ich liebe Jordan. Er ist ein toller Junge. Ich liebe die Trainer, meine Teamkollegen und die Fans in Green Bay. Es waren unglaubliche 16 Jahre." Wie es weitergehen soll, sagte Rodgers nicht.

Laut ESPN fehlte er beim Trainingsauftakt der Packers am Montag. In den vergangenen Jahren nahm er an den freiwilligen ersten Workouts stets teil - wohl auch, weil er sich so diverse vertraglich festgelegte Boni sichern konnte. 500.000 Euro sollen ihm jetzt anscheinend durch die Lappen gehen. 

Zuletzt fehlte er bereits seit Wochen bei den virtuellen Team-Meetings. Erscheint er zum Minicamp der Packers im Juni nicht, muss er 93.085 Dollar (gut 76.000 Euro) Strafe zahlen.

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