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Im Viertelfinale trifft Deutschland auf Gastgeber Polen. Bundestrainer Felix Koslowski erwartet eine hitzige Atmosphäre, will sich aber auf das Spiel konzentrieren.

Die Schmetterlinge legen bei der Volleyball-EM einen echten Höhenflug hin - aber jetzt wartet ein echter Brocken!

Mit sechs Siegen aus sechs Spielen hat die deutsche Nationalmannschaft souverän das Viertelfinale erreicht. Im Kampf um das Halbfinale müssen die DVV-Frauen aber die schwere Hürde Polen nehmen. (Volleyball-EM, Viertelfinale: Deutschland - Polen, Mittwoch ab 20.25 Uhr auf SPORT1 im Free-TV und Livestream)

Gegen die Gastgeberinnen müssen Lippmann und Co. nicht nur gegen die polnische Mannschaft bestehen, sondern gegen die ganze Halle.

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Deutschland gegen die ganze Halle

"Das ist schon eine besondere Situation und wird auch für uns eine große Herausforderung – vor allem für meine jungen Spielerinnen, die so etwas noch nie mitgemacht haben", sagte Bundestrainer Felix Koslowski im SPORT1-Interview zum Kracher in Lodz. Die Lautstärke und Pfiffe beim Aufschlag könnten auf das junge deutsche Team einschüchternd wirken.

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Aber der Trainer hat eine einfache Lösung dafür: "Am Ende müssen wir uns darauf konzentrieren, Volleyball zu spielen. Am Ende gewinnt die Mannschaft, die besser Volleyball spielt und nicht die, die mehr Stimmung macht oder mehr pfeift."

Polen bisher am Leistungslimit

Zumal das gute Volleyball in diesem Match kein Alleinstellungsmerkmal der deutschen Mannschaft ist, die mit dem bisherigen Turnierverlauf mehr als zufrieden sein kann.

"Bisher sind wir ungeschlagen und haben eine ganz tolle Vorrunde gespielt. Auch im Achtelfinale haben wir meiner Meinung nach überzeugt", spricht Koslowski daher seinem Team auch ein großes Lob aus.

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Aber Polen hat bisher auch überzeugt. "Polen spielt natürlich zuhause sehr euphorisiert. Dementsprechend spielen sie schon seit vier, fünf Spielen am absoluten Leistungslimit."

Daher ist der Gastgeber für den 35-Jährigen auch leicht favorisiert. Angst haben müsse sein Team aber nicht. "Polen ist der Favorit in diesem Spiel, aber wir können ihnen Paroli bieten."

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