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Audi FIS Alpine Ski World Cup - Men's Downhill
Im November verletzte sich Thomas Dreßen bei der Abfahrt in Lake Louis schwer © Getty Images
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München - 216 Tage ist es her, als sich der Kitzbühel-Held in Lake Louis nach einem schweren Sturz das Kreuzband riss. Nun plant Thomas Dreßen genau dort sein Comeback.

Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen steht 216 Tage nach seinem schweren Sturz bei der Weltcup-Abfahrt von Beaver Creek/USA wieder auf Skiern. Der 25 Jahre alte Mittenwalder absolvierte am Donnerstag in Sölden/Österreich erstmals seit seinem Kreuzbandriss wieder ein freies Training.

"Die Freude war groß, ich habe Spaß gehabt - und es hat alles gut funktioniert", sagte Dreßen dem SID.

Vor dem Wiedereinstieg an der Seite von Teamkollege Andreas Sander (Ennepetal), der sich Ende Dezember ebenfalls das Kreuzband gerissen hatte, sei er "ein bisschen aufgeregt" gewesen, gestand Dreßen. Doch die Nervosität erwies sich als unbegründet.

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"Dem Knie geht es super", sagte Dreßen, obwohl sich die ungewohnte Belastung in der Muskulatur nach den "15 bis 20 Fahrten" schon bemerkbar gemacht habe.

Dreßen plant Comeback in Lake Louis

Sein Weltcup-Comeback visiert Dreßen für den Jahrestag seines Sturzes am 30. November bei der Abfahrt im kanadischen Lake Louise an. "Jetzt heißt es arbeiten, dass ich skifahrerisch wieder dahin komme, wo ich war - und mich weiter verbessere", sagte er. Konditionell sieht sich Dreßen "schon wieder da, wo ich hingehöre".

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Dass er als bester deutscher Abfahrer nach dem Rücktritt von Slalom-Ass Felix Neureuther noch mehr in den öffentlichen Fokus rücken könnte, macht ihm nichts aus.

"Wenn es so kommt, dann ist es eben so", sagte Dreßen, "ich sehe es ohnehin nicht als meine Aufgabe an, in jemandes Fußstapfen zu treten. In die Fußstapfen vom Felix passt nur der Felix rein. Ich mache den Sport für mich und will meine eigenen Fußstapfen hinterlassen."

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