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Felix Neureuther macht die Entwicklung im Ski-Sport Sorgen
Felix Neureuther macht die Entwicklung im Ski-Sport Sorgen © Imago
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Der ehemalige Weltklasse-Skirennläufer Felix Neureuther äußert sich besorgt zur Zukunft seiner Sportart. Zwei Aspekte sieht er besonders negativ.

Der ehemalige Weltklasse-Skirennläufer Felix Neureuther hat sich besorgt über die Zukunft seiner Sportart gezeigt. (SERVICE: Alles zum Wintersport)

"Dem Ski-Sport gehen durch die Verletzungen die Stars aus. Das ist krass, du musst die Geschwindigkeit reduzieren", sagte der 36-Jährige der Sport Bild

Zuletzt hatten vor allem die schweren Stürze von Urs Kryenbühl und Lucas Braathen für Aufsehen gesorgt. Bei den Frauen erwischte es Olympiasiegerin Ester Ledecka.

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Das Material habe sich "so massiv entwickelt", warnt Neureuther. Deswegen fordert er eine Entschärfung der Kurssetzung oder der Schneepräparierung.

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Denn die "Kurvenkräfte sind so hoch, dass es der Körper einfach nicht mehr schafft, wenn nur eine Kleinigkeit nicht nach Plan läuft", erklärte Neureuther: "Dann reißen Bänder, es gibt kapitale Stürze. Dem muss man entgegenwirken, und das geht nur über die Geschwindigkeit."

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"Der Skisport trifft mit seiner Flut von Renn-Formaten nicht den Puls der Zeit. Es ist so unübersichtlich geworden", kritisierte Neureuther und fügte hinzu: "Da gibt es jetzt auch noch Parallel-Slalom, Parallel-Riesenslalom und Teamwettbewerb. Die Leute kennen sich gar nicht mehr aus, wann was gefahren wird. Das ist ein Riesenproblem. Früher gab es drei Disziplinen, jetzt sind es acht. Das ist zu viel."

Der alpine Weltcup solle sich diesbezüglich am Skispringen oder Biathlon orientieren, die telegen, weil sehr verständlich seien, so der frühere Slalom-Spezialist.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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