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Der Schwede Olle Dahlin (r.) ist IBU-Präsident
Der Schwede Olle Dahlin (r.) ist IBU-Präsident © Getty Images
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Der Biathlon-Weltverband IBU verabschiedet eine neue Verfassung. Diese soll für mehr Transparenz und Integrität in Ethik- und Anti-Doping-Fragen sorgen.

Der Biathlon-Weltverband IBU hat auf seinem Kongress in München eine neue Verfassung verabschiedet, mit der der Verband für mehr Transparenz und Integrität in Ethik- und Anti-Doping-Fragen sorgen will.

"Es gibt kein Zurück. Wir haben eine neue Ära des Biathlon eingeleitet", sagte der schwedische IBU-Präsident Olle Dahlin.

Das einstimmig beschlossene Regelwerk räumt einer unabhängigen Biathlon-Integritätsstelle (BIU) umfangreiche Rechte ein. Die Kommission soll zukünftig Fälle in den Bereichen Ethik und Anti-Doping-Kampf nicht nur untersuchen und verfolgen, sondern auch Befugnisse bei der Sanktionierung von Verstößen erhalten.

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Bei von der BIU festgestellten Vergehen gegen Anti-Doping-Bestimmungen werde der Fall zur Urteilsfindung ohne Einmischung der IBU an die Anti-Doping-Abteilung des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) weitergegeben.

"Jeder kann darauf vertrauen, dass alle potenziellen Probleme von einer starken unabhängigen Stelle behandelt werden", sagte der Vorsitzende der externen Überprüfungskommission Jonathan Taylor.

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