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Schneider holt Silber im Monobob
Schneider holt Silber im Monobob © AFP/SID/ODD ANDERSEN
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Stephanie Schneider und Laura Nolte haben den deutschen Pilotinnen bei der WM-Premiere im Monobob zwei Medaillen beschert.

Stephanie Schneider (Oberwiesenthal) und Laura Nolte (Winterberg) haben den deutschen Pilotinnen bei der WM-Premiere im Monobob zwei Medaillen beschert. Beim Sieg der favorisierten US-Amerikanerin Kaillie Humphries gewann Schneider nach vier Läufen die Silbermedaille, Junioren-Weltmeisterin Nolte komplettierte als Dritte das Podest in Altenberg.

Hinter dem Podium sorgten Zweier-Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof) als Vierte sowie die WM-Zweite Kim Kalicki (Wiesbaden) als Sechste für ein starkes deutsches Gesamtergebnis in der neuen olympischen Disziplin.

Zur Rennhalbzeit hatte Schneider als Führende noch auf den Sieg geschielt. Zweier-Weltmeisterin Humphries, die sich im ersten Lauf am Samstag einen Rückstand eingehandelt hatte, übernahm nach dem dritten Durchgang am Sonntag jedoch die Führung und gab diese bei eisigen Temperaturen nicht mehr her.

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Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Monobobs der Frauen schon für die Winterspiele 2022 in Peking ins Programm aufgenommen. Unter anderem, um die Zahl der Olympiateilnehmerinnen zu erhöhen. Bei der WM in Sachsen wurden erstmals WM-Medaillen vergeben.

Um für die Pilotinnen eine ordentliche Vorbereitung zu gewährleisten, starteten die Einzelschlitten vor den Titelkämpfen in Altenberg in einer Weltserie, stets im Rahmenprogramm der größeren internationalen Events. Die deutschen Pilotinnen hatten sich dabei überwiegend schwer getan und keinen Sieg eingefahren.

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