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Der Riesenslalom der Damen in Sölden wird von einem heftigen Sturz überschattet. Bernadette Schild wird mit dem Hubschrauber abtransportiert. Die Diagnose ist niederschmetternd.

Dieser Sturz hat das frühe Saison-Ende für die Österreicherin Bernadette Schild bedeutet.

Beim ersten Weltcup-Rennen des Winters, dem Riesenslalom der Damen in Sölden, flog die 29-Jährige - im ersten Durchgang auf Platz 12 - in ihrem zweiten Lauf ab und verletzte sich dabei schwer am rechten Knie.

Die jüngere Schwester der früheren Slalom-Weltmeisterin Marlies Schild musste minutenlang versorgt und schließlich mit dem Helikopter abtransportiert werden. Österreichischen Medienberichten zufolge wurde sie in ein Krankenhaus in Innsbruck gebracht.

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Wie der Österreichische Ski-Verband (ÖSV) später mitteilte, zog sich Schild einen Kreuzbandriss zu. Sie soll noch am Samstag in Innsbruck operiert werden.

Schwarze Serie bei Österreichs Alpin-Damen

Schilds Verletzung ist ein herber Schlag für die ohnehin verletzungsgeplagten ÖSV-Damen: Stephanie Brunner hat sich im Sommer den dritten Kreuzbandriss in anderthalb Jahren zugezogen. Anna Veith riss sich im Januar ebenfalls zum wiederholten Mal das Kreuzband und ist noch nicht wieder fit. Und erst vergangene Woche erwischte es Sabrina Maier, ebenfalls zum wiederholten Mal.

Hinzu kommt ein Schien- und Wadenbeinbruch, der Elisabeth Kappaurer seit August außer Gefecht setzt.

Die 17 Jahre alte Alice Robinson aus Neuseeland gewann das Rennen in Sölden am Ende überraschend vor Gesamtweltcup-Siegerin Mikaela Shiffrin.

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