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Zan Kranjec ehrte mit dem Schriftzug auf dem Helm seinen verstorbenen Vater
Zan Kranjec ehrte mit dem Schriftzug auf dem Helm seinen verstorbenen Vater © Imago
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Der Slowene Zan Kranjec fuhr beim Riesenslalom in Alta Badia das "härteste Rennen meiner Karriere": Sein Vater war kurz zuvor bei einem Sturz verstorben.

Alexander Schmid wurde auf der Traditionsstrecke "Gran Risa" starker Siebter, Stefan Luitz guter Zwölfter - die emotionalste Geschichte des Weltcup-Wochenendes schrieb aber der Slowene Zan Kranjec.

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Zan Kranjec fährt für tödlich verunglückten Vater

Am 9. Dezember war der Vater des zweimaligen Weltcup-Siegers, ein Dachdecker, bei der Arbeit zu Hause in der Nähe von Kranjska Gora tödlich verunglückt, ein ähnlich tragischer Unfall wie im Februar die Tragödie um den ebenfalls bei einem Dachsturz verstorbenen Vater von Mikaela Shiffrin.

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Für Kranjec, vier Tage zuvor als Zweiter in Santa Caterina noch auf dem "Stockerl", ein Schock. "Dad, for you!", stand beim Riesenslalom in Alta Badia auf seinem schwarzen Rennhelm - beim 31. Weltcup-Sieg von Alexis Pinturault (Frankreich) wurde er heldenhafter Neunter.

Vom "härtesten Rennen meiner Karriere" schrieb der 28-Jährige danach in den sozialen Medien und dankte "meiner Familie und allen, die mir in diesen wirklich schweren Tagen beistehen".

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Tief bewegt von Kranjecs Geschichte zeigte sich unter anderem der für die ARD als Experte eingesetzte Felix Neureuther: "Ich habe Gänsehaut am ganzen Körper, wenn man solche Geschichten hört. Sein Papa schaut im Himmel zu und ist extrem stolz auf den Sohnemann. Ich ziehe wirklich den Hut vor ihm, allergrößten Respekt!"

Schmid: "Man muss die Sau rauslassen"

Den hatte auch Schmid verdient: Besser war der 26-Jährige im "Riesen" nur einmal - als Sechster vor drei Jahren in Val d'Isere.

"Ich bin sehr zufrieden, ich habe ziemlich fighten müssen", sagte Schmid, der mit einem fulminanten Finale elf Ränge gut gemacht hatte, etwas mitgenommen. "Gewaltig! Der Alex ist sensationell skigefahren", schwärmte Neureuther. Auch Luitz war "im Großen und Ganzen zufrieden".

Baumann sprach nach seinem 300. Weltcup-Rennen von einem "runden Jubiläum. Es macht immer noch so viel Spaß wie im ersten Rennen", berichtete der 34 Jahre alte Wahl-Bayer, der beim Abfahrtsklassiker in Gröden bester DSV-Starter und bester Österreicher gleichzeitig war. Zum überragenden Gesamtweltcupsieger Aleksander Aamodt Kilde (Norwegen), der auf der Saslong auch den Super-G gewann, fehlten ihm nur 0,90 Sekunden. "Super cool - und ein cooler Abschluss vor Weihnachten", sagte Baumann. Andreas Sander belegte Rang 16. "Da wäre mehr drin gewesen", sagte er.

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