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Skispringen: Matti Nykänen erhält Staatsbegräbnis in Finnland, Matti Nykänen starb am 3. Februar 2019 mit 55 Jahren
Skispringen: Matti Nykänen erhält Staatsbegräbnis in Finnland, Matti Nykänen starb am 3. Februar 2019 mit 55 Jahren © dpa Picture Alliance
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Der Weltcup im finnischen Lahti steht im Zeichen von Matti Nykänen. Es gibt eine Schweigeminute und verschiedene Gedenkaktionen für die verstorbene Legende.

Am Montag war Skisprung-Legende Matti Nykänen im Alter von 55 Jahren verstorben, der Weltcup in seiner finnischen Heimat steht nun im Zeichen des einstigen Dominators.

Zwischen den Durchgängen des Teamwettkampfs am Samstag gab es eine Schweigeminute in Erinnerung an den viermaligen Olympiasieger.

Skispringer ehren Nykänen

Für Nykänen wurde die Landesflagge in Lahti auf Halbmast gesetzt, Nachwuchsspringer trugen zu seinen Ehren Nykänens Geburts- und Sterbejahr (1963-2019) auf ihrer Brust.

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Zudem konnten Fans an einem Schneehügel vor einem Nykänen-Foto Blumen und Geschenke niederlegen.

Nykänen starb in der Nacht zum Montag, den 3. Februar. Die Todesursache wurde nicht genau benannt und nur als "krankheitsbedingt" umschrieben. Nykänen - der Alkoholprobleme hatte und nach seiner erfolgreichen Karriere tief gefallen war - soll seit längerer Zeit gesundheitlich geschädigt gewesen sein.

"Er war ein Mensch mit Stärken und Schwächen. Ich denke aber, dass ist auch das, was einen Menschen ausmacht. Er stand zu seinen Schwächen. Ich denke, der überwiegende Teil, der von Matti Nykänen gehört hat, weiß, was er sportlich geleistet hat. Das überwiegt", sagte sein früherer Rivale Jens Weißflog bei SPORT1.

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