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Vom Noname zum Star: w33ha hat den Traum geschafft © ESL - SteffieWunderl

Seattle - Vor einem Jahr war Aliwi "w33ha" Omar noch unbekannt. Von Balkan Bears über Secret zum TI-Finale mit DC: Der Weg zum Dota 2-Star war nicht immer leicht.

Von Mike Koch

Vor einem Jahr war der 21-jährige Rumäne mit syrischen Wurzeln ein unbeschriebenes Blatt, mittlerweile sieht das anders aus: Der Shanghai Major-Champion und The International-Finalist gehört zu den besten Spielern der Welt.

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Von der Talentschmiede auf die Majors

Spieler wie Yazied "YapzOr" Jaradat, Amer "Miracle-" Al-Barkawi oder w33ha sind einige der talentiersten Spieler ihrer Zunft und eines haben diese eSportler gemeinsam: Ihren Start machten die Shooting-Stars bei der Talentschmiede Balkan Bears. Dort bewiesen sich die jungen arabischen Spieler ein erstes Mal für das internationale Niveau in Dota 2.

Während Miracle- zu OG wechselte und YapzOr bei Escape Gaming untergekommen ist, landete der gebürtige Syrer bei Team Secret unter den Fittichen der Legende Clement "Puppey" Ivanov.

Gleich auf den ersten Major-Events in Frankfurt und Shanghai überraschte das junge Talent: Als Mid-Laner brachte w33ha wichtigen Einfluss in das Spiel von Team Secret und führte die Jungs mit seinen Fähigkeiten in zwei Finalspiele hintereinander.

Nach dem zweiten Platz in Frankfurt gewann Team Secret das Major in Shanghai. w33ha war auf dem Höhepunkt seiner Karriere – zumindest für kurze Zeit.

Vom Major-Sieg auf das Abstellgleis

Wer hätte das gedacht: Erst gewinnt der talentierte Newcomer das Major mit großem Anteil am Sieg, dann werden der Rumäne und sein Team-Kollege Rasmus "MiSeRy" Filipsen von Puppey entlassen, um Platz für Weltstars á la Artour "Arteezy" Babaev zu schaffen.

Organisationslos, kurz vor dem Roster-Lock entschloss sich der Shanghai-Champion mit seinem ex-Kollegen MiSeRy der US-amerikanischen Organisation Digital Chaos beizutreten.

Notgedrungen opferte sich der Däne auf und übernahm die Rolle des Team-Captains. An die erfolgreiche Zeit bei Team Secret knüpften die Spieler erstmal nicht an. Nach der Qualifikation für das Manila Major in der NA-Region schieden die Gaming-Profis in der zweiten Runde auf den Philippinen aus.

Vom Underdog zum TI-Finalisten

Bis zum 3. August galt Digital Chaos als mittelmäßiges Squad, das keinen Anspruch auf eine Top 10-Platzierung hat. Auf dem The International 2016 spielte sich das Team aber förmlich in einen Rausch.

Nach einer überraschend starken Gruppenphase setzte DC ihren Lauf fort: Nur gegen Wings Gaming mussten sich die europäischen Spieler geschlagen geben - die Athleten zogen ins Finale des Turniers ein.

Das war die große Überraschung des Mega-Events! Niemand hatte damit gerechnet, dass w33ha und Co. soweit kommen können – nicht einmal die Spieler selbst.

Digital Chaos schlug Favoriten wie EHOME, LGD-Gaming und Evil Genuises souverän und sicherte sich drei Millionen USD.

Nach einem Auf und Ab scheint w33ha endlich an der Spitze angekommen zu sein: In einem Jahr vom Noname zum TI-Finalisten und Dota 2-Star.

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