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Gianluigi Buffon schied mit Juventus gegen den FC Bayern aus
Gianluigi Buffon schied mit Juventus gegen den FC Bayern aus © Getty Images

München - Gianluigi Buffon hofft im Champions-League-Finale zwischen Atletico und Real auf einen anderen Ausgang als 2014. Er glaubt an "göttliche Gerechtigkeit".

Zwei Titel fehlen Gianluigi Buffon noch in seiner großen Sammlung: Noch nie war der ewige Torwart von Juventus und der italienischen Nationalmannschaft Champions-League-Sieger, noch nie hat er mit den Azzurri die EM gewonnen.

In der Champions League hat er noch zwei Chancen, immerhin hat Buffon erst seinen Vertrag bei Juve um weitere zwei Jahre verlängert. 2015 scheiterte er mit Juve im Finale an Barcelona, diese Saison war im Achtelfinale Schluss: Juve schied recht unglücklich gegen den FC Bayern München aus.

Buffon hofft auf Atletico

Das Finale (Sa., ab 20.15 Uhr im LIVETICKER) bestreiten nun am Samstag Atletico und Real Madrid. Buffons Sympathien sind dabei klar verteilt: "Wenn es eine göttliche Gerechtigkeit gibt, dann geht der Titel an Atletico", sagte er in einer Telefonkonferenz des UEFA-Sponsors Mastercard, bei der auch SPORT1 teilnahm.

Beim letzten Stadtduell im Finale 2014 habe Atletico "sehr unglücklich verloren. Ich glaube fest an den Gedanken der Revanche und ausgleichende Gerechtigkeit im Sport. Es wird schwer für Atletico, weil Real sehr erfahren ist mit solchen wichtigen Spielen, darum ist Real auch der Favorit. Aber keiner sollte sich wundern, wenn Atletico gewinnt. Ich mag die Art, wie sie Fußball spielen", sagte Buffon.

"Sehr traurig" über Aus gegen Bayern

Derweil ärgert sich der 38-Jährige noch immer über den K.o. gegen die Bayern. 

"Dieses Jahr wäre der Titel vielleicht noch realistischer geworden als letzte Saison, wenn man sich anschaut, wie sich der Wettbewerb im Viertel- und Halbfinale entwickelt hat", sagte Buffon. "Sehr traurig" sei er darum über das Ausscheiden gewesen, auch weil es in Mailand stattfindet. "Da haben wir mit Juve schon viele wichtige Spiele gewonnen."

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